Gefma Women wollen sich professionalisieren
Frauennetzwerk. Seit zwei Jahren richtet die Gruppe Gefma Women regelmäßig Events für Frauen aus dem Facility-Management aus. Für eine engere Zusammenarbeit mit dem Verbandsvorstand und um zusätzliche Formate zu entwickeln, soll nun ein Ladies-Board aufgebaut werden.
Mit einem eigenen Board will sich das Frauennetzwerk des Deutschen Verbands für Facility Management (Gefma) neu aufstellen. Die Gruppe ist unter dem Namen Gefma Women seit rund zwei Jahren aktiv und richtet seitdem mehrere Veranstaltungsformate sowohl online als auch in Präsenz aus. Darunter sind Workshops, Talkrunden und gezielte Vorstellungen von Karrierewegen innerhalb der Branche.
Um diese Reihen künftig regelmäßiger anbieten zu können, soll ein fünfköpfiges Gremium gebildet werden, das sich um die Organisation und die inhaltliche Ausrichtung der Angebote kümmert. „Unser Netzwerk wächst immer mehr und damit auch die Erwartungen“, erklärte Gefma-Referentin Lisa Bevermann beim Kick-off-Meeting zur Neustrukturierung. Insgesamt 200 Frauen aus der DACH-Region nehmen inzwischen regelmäßig an den Netzwerk-Events teil. Ein Ziel für die Zukunft soll sein, die Gruppe stärker regional aufzustellen und dennoch überregionale Ideen zu Themen mit einfließen zu lassen.
„Wir wollen neue Formate schaffen und bestehende ausbauen“, erklärt Annelie Casper, stellvertretende Geschäftsführerin der Gefma, und gibt als erste Impulse ein Mentoring-Programm und die Idee einer Podcast-Reihe. Außerdem wollen die Gefma Women verstärkt mit anderen Frauennetzwerken zusammenarbeiten. Ein erster Anlaufpunkt dafür soll die Messe Future of Real Estate (REA) am 10. und 11. Juni in Hannover sein, wo sich die Gruppe bei Veranstaltungen mit anderen Vereinen und Verbänden zusammenschließen will. „So können wir unser Angebot stärker sichtbar machen“, sagt Casper und setzt zudem das Ziel, auch die Bühnenpräsenz der Mitglieder bei Branchenveranstaltungen zu erhöhen.
Zudem soll das Ladies-Board die Perspektiven der Frauen stärker im Gefma-Verband einbringen. Dafür sollen die Mitglieder in enger Verbindung zum Vorstand und der Geschäftsstelle stehen. „Sie werden direkte Ansprechpartner und können Ideen und Impulse weitertragen“, sagt Casper.
Bewerbungen um einen Platz im Ladies-Board nimmt der Verband ab sofort entgegen. Ziel ist es, ein Gremium aufzubauen, in dem Frauen aus unterschiedlichen Funktionen innerhalb des Facility-Managements und mit unterschiedlicher Berufserfahrung und verschiedenen Positionen vertreten sind. Einzige Grundvoraussetzung ist, dass sie für ein Mitgliedsunternehmen des Verbands tätig sind. Sie verpflichten sich für drei Jahre zu dem Amt. Eingereicht werden müssen ein Motivationsvideo oder -schreiben und ein Lebenslauf mit Foto. Je nach Bewerberlage soll das Board zu speziellen Fachgruppen ausgebaut werden.
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