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Niedrige Nachwuchsgehälter

Die Einstiegsgehälter für den immobilienwirtschaftlichen Nachwuchs sind 2012 gegenüber dem Vorjahr fast unverändert geblieben, das zeigt die Umfrage zur IZ-Joboffensive. Ein Vergleich der verschiedenen Branchensegmente offenbart, dass die FM-Dienstleister mit ihren Angeboten Schlusslicht sind.

Sonja Smalian
31. Januar 2013
Kleines Geld für den FM-Nachwuchs: Rund 31.800 Euro gibt es für Einsteiger und damit etwa 2.030 Euro weniger, als die Immobilienwirtschaft im Schnitt zahlt.
Bild: BILDERBOX.COM

Die Gehälter für Berufseinsteiger sind 2012 gegenüber dem Vorjahr lediglich um ein Viertelprozent auf durchschnittlich 33.831 Euro gestiegen. Das zeigt die Joboffensive 2012, eine Initiative der Immobilien Zeitung (D08), an der sich 86 Immobilien-unternehmen beteiligt haben.

Die verschiedenen Branchensegmente rufen unterschiedliche Einstiegsvergütungen auf. Die niedrigsten Gehälter bieten die Facility-Manager/Gebäudetechniker mit 31.804 Euro, gefolgt von den Immobilienmanagern und -verwaltern mit 32.964 Euro. Die dicksten Lohntüten mit 39.540 Euro werden im Investment verteilt.

Doch auch innerhalb der einzelnen Segmente gibt es eine gehörige Spannbreite. Prinzipiell gilt, je höher und je spezifischer der Ausbildungsgrad, desto höher auch das Gehalt. So nehmen FM- Einsteiger mit immobilienspezifischer Ausbildung 26.200 Euro mit nach Hause, während sich Hochschulabsolventen mit immobilienspezifischem Masterabschluss über 35.530 Euro freuen können.

Die Angebote entsprechen nicht immer den Gehaltsvorstellungen des Nachwuchses, wie die Angaben der 714 befragten Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer zeigen. Masterstudenten beispielsweise erwarten gut 40.000 Euro zum Einstieg.

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