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Leerstand ist keine Option

FM-Masterstudenten der HTW Berlin und der Beuth Hochschule entwickeln Konzepte, um den Leerstand in Berlin-Moabit zu verringern.

Sonja Smalian
06. Februar 2014
Sie wollen wieder Leben ins Erdgeschoss holen - Studenten der HTW Berlin.
Bild: HTW Berlin

Learning by doing lautet die Maxime von Regina Zeitner, Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). „Ich möchte, dass meine Studenten offene Augen für Missstände entwickeln und Projekte selbstständig bearbeiten können“, sagt sie. In diesem Wintersemester wurde der hohe Leerstand im Erdgeschoss in Moabit-Ost als Missstand identifiziert. Etwa 25% bis 30% der Erdgeschosszone, sowohl Wohnungen als auch Gewerbeflächen, sind ungenutzt. „Der Leerstand macht das Straßenbild kaputt“, sagt Zeitner. Diesen zu verringern, ist nun Aufgabe von 35 Studenten im gemeinsamen Masterstudiengang Facility-Management der HTW Berlin und der Beuth Hochschule für Technik.

Dafür hat sich die Studentengruppe mit dem Quartiersmanagement getroffen und sich über die bisherigen Aktivitäten informiert. Die Objekte wurden fotografiert und dann ging es an die Arbeit: Was kostet Leerstand überhaupt? Wie könnten die innenstadtnahen Flächen genutzt werden? Wie teuer wären die Optionen Studentenbude, Luxuswohnung, Zwischennutzung, Wohnen für junge Familien oder barrierefreies Wohnen? Immer wieder werden die Studenten mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten konfrontiert, die es zu lösen gilt. So entpuppte es sich als gar nicht einfach, mit den Eigentümern der Objekte in Kontakt zu treten. Ihr Konzept präsentieren die Studenten im Februar dem Quartiersmanagement.

Sieben Projekte hat Zeitner bislang umgesetzt. Die Arbeit der FM-Pioniere, wie sich die erste Gruppe selbst benannte, ist längst Bestandteil des Corporate-Social-Responsibility-Programms der HTW Berlin.

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