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Zukunft der akademischen Ausbildung

Ein Mangel an FM-Studienangeboten besteht in Deutschland nicht. Die Hochschulabsolventen haben gute Einstiegschancen. Dennoch sieht Prof. Dr. Markus Lehmann von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen (D29) noch in einigen Bereichen Entwicklungsmöglichkeiten.

IZ
23. Februar 2012
Bild: IZ

Bei den grundständigen FM-Studiengängen ist Deutschland nach Meinung von Markus Lehmann gut aufgestellt. Zehn Hochschulen bieten solche reinen FM-Studiengänge an, die meisten davon Gefma-zertifiziert. Die FMler werden mehrheitlich an Fachhochschulen ausgebildet, doch auch Universitäten beschäftigen sich mit entsprechenden Fragestellungen, auch wenn die Studiengänge andere Bezeichnungen tragen.

Potenzial für künftige Entwicklungen sieht Lehmann dennoch: Mehr Bachelor-Studiengänge könnten berufsbegleitend angeboten werden. Es komme zunehmend der Wunsch z.B. bei Technikern auf, noch einen Bachelor draufzusatteln. Für diese Zielgruppe böte ein berufsbegleitender Bachelor-Studiengang die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, ohne aus dem Beruf ausscheiden zu müssen.

Das ist auch das Stichwort für ein weiteres, wichtiges Zukunftsfeld: die so genannte offene Hochschule. Dieses Konzept ermöglicht ein Studium auch ohne Abitur und wird verschiedentlich schon umgesetzt.

Der Markt brauche geschultes Personal. Deswegen hätten die Absolventen gute Einstiegschancen, so Lehmann, und erhielten qualifizierte Stellen.

Als ausbaufähig sieht er die internationale Zusammenarbeit der Hochschulen an. Die Normen entwickelten sich international weiter, so sei es ein logischer Schritt, auch länderübergreifend den Austausch zu pflegen. (sma)

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