← Zurück zur Übersicht

Preisverhau und Personalmangel

Der Mangel an qualifiziertem Personal und der Wettbewerb über den Preis – das sind in den Augen der deutschen Top 25 die stärksten allgemeinen Behinderungsfaktoren am hiesigen FM-Markt.

Albert Engelhardt
30. Juli 2009

Dies besagen – wie in den beiden Vorjahren – die Umfrageergebnisse von Lünendonk, die zusammen mit dem Umsatzranking (IZ 24/09), erhoben wurden. Die Probleme bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sind weiterhin gravierend. Dasselbe gilt für den Preisverhau, wenngleich dieser laut FM-Anbieter geringfügig an Wirkung verloren hat. Beide Behinderungsfaktoren liegen (auf der Skala: -2 = gar keine Behinderung; 2 = sehr starke Behinderung) immer noch deutlich über dem Wert 1,2. Rückläufig in seiner Negativwirkung ist auch der Faktor Branchenimage, die Möglichmacher-Kampagne scheint Wirkung zu zeigen oder zumindest Hoffnungen zu wecken. Auffällig zugenommen hat anscheinend die Behinderung durch den von Zeitarbeitsfirmen ausgehenden Wettbewerb. Der wieder abgefragte Behinderungsfaktor EU-Osterweiterung spielt nur eine marginale Rolle.

Auf die Frage nach Zukunftstrends auf dem FM-Markt und deren Bedeutung für die Branche bzw. das eigene Unternehmen antworten die Top 25 ähnlich wie in den beiden Jahren zuvor. Trendig sind Managementleistungen als Teil des Angebotsportfolios und die Anbieter von intergrierten FM-Paketen. Die Professionalität des FM-Einkaufs auf Kundenseite rangiert als Branchentrend jetzt gleich dahinter. (ae)

Karriere
Die Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter bleibt

Der Bundestag hat über das Fortbestehen der gesetzlichen Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler und -verwalter entschieden. Die neue Regelung fällt für die beiden Berufsgruppen unterschiedlich aus.

Köpfe
Münchenstift eröffnet Demenz-Bereich in München

Münchenstift richtet in München einen Bereich für demenziell erkrankte Menschen ein. Das meldet altenheim.net.

Karriere
"Die Gen Z hat einen anderen Blick auf Innovationen"

Studie. Innovationen treiben die Wirtschaft und somit auch die Immobilienbranche an. Doch der Nachwuchs zeigt weniger Interesse an kreativem Arbeiten als ältere Kollegen. Führungskräfte müssen die Gen Z deshalb zu innovativem Denken auffordern. Das liest Marion Peyinghaus, Herausgeberin des PMRE Monitors 2026, aus ihrer aktuellen Marktuntersuchung ab.