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Nachhaltige Netzwerke und Studieninhalte

Für die EBZ Business School geht Philip Engelhardt in den Austausch mit der Branche. Er soll Kompetenzbedarfe in den Unternehmen aufdecken.

Janina Stadel
28. Oktober 2021

Mit neuen Ideen in die Branche hineinwirken und Kompetenzbedarfe am Markt erkennen. Das sind die Aufgaben von Philip Engelhardt, der an der EBZ Business School die Professur für Gebäudetechnik und Klimawandel angetreten hat. Als Leiter des neuen Bachelorstudiengangs „Nachhaltiges Energie- und Immobilienmanagement“ soll er seinen Studenten beibringen, Konzepte für einen nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen zu entwickeln.

Austausch zwischen Hochschule und Branchenvertretern

„Grob gesagt geht es um die Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte im Quartier. Wichtig sind hierbei die Sektorenkopplung, der sinnvolle Einsatz von Speicherorten und das adäquate Handling bei Überschüssen und Bedarfen“, fasst Engelhardt die Inhalte des Studiums zusammen. Gleichzeitig soll er als Kompetenzfeldmanager für Energie und Klimawandel mit Unternehmen und Verbänden der Immobilienbranche, dem Energiesektor und der Energietechnik in den Austausch treten, um neue Ansätze in die Branche hineinzutragen.

Umgekehrt will die Hochschule herausfinden, welche Kompetenzen im Zuge des Klimawandels die Wirtschaft braucht. Von dieser Kommunikation sollen alle Bildungsgänge der Hochschule langfristig profitieren, etwa wenn es um die Anpassung von Lehrinhalten und zu behandelnden Themen geht. „In der Immobilienbranche setzt sich das Bewusstsein durch, dass mehr und mehr Fachkräfte vonnöten sind, die über Kenntnisse abseits des klassischen Geschäftsmodells verfügen müssen“, sagt Engelhardt und denkt dabei u.a. an die sich ständig verändernden Förderkulissen. Durch das verstärkte Netzwerken will die EBZ auch hier immer auf dem aktuellen Stand bleiben. „Im Klimawandel-Szenario droht ein erheblicher Fachkräftemangel, die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen kann in Gefahr geraten“, warnt EBZ-Vorstandsvorsitzender Klaus Leuchtmann, „deshalb sind eine strategische Entwicklung von Personal und der Aufbau von Know-how so wichtig.“

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