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Mehr Frauen, ohne Quote

Sonja Smalian
06. Februar 2014

Knapp jeder vierte Mitarbeiter bei Strabag Property and Facility Services (PFS) ist weiblich. Dies wollte das Unternehmen auch nach außen sichtbar machen und bewarb sich um das Arbeitgebersiegel Top4Women. Erhalten habe Strabag PFS die Auszeichnung nach einem Online-Assessment u.a. für die Vertrauensgleitzeit, die Angebote zum mobilen Arbeiten und die transparenten Gehaltsstrukturen, sagt Gaby Galinsky-Gallner, Beauftragte für Chancengleichheit und Diversity bei Strabag PFS. Diese gute Ausgangslage will das Unternehmen nutzen, um gerade auch in den technischen Bereichen für Frauen attraktiver zu werden, sagt Jörg Rosdücher, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor von Strabag PFS. Bei den Trainees würden schon mehr weibliche Bewerber eingestellt als männliche. Das Thema Frauen steht nicht nur bei Strabag PFS, sondern auch beim Konzern auf der Agenda. Doch von einer fixen Frauenquote hält Rosdücher nichts. Es gehe darum, bei passender Qualifikation und Eignung die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen zu erhöhen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu ermöglichen. Diese Maßnahmen stehen dann allen Beschäftigten offen, auch den männlichen.

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