← Zurück zur Übersicht

Facility-Manager verdienen 100.000 USD im Jahr

Der durchschnittliche interne Facility-Manager bringt es auf ein Jahreseinkommen von 99.578 USD. Dies besagt eine internationale Gehaltsstudie der Berufsorganisation Ifma (International Facility Management Association), für die 4.353 FM-Profis in 45 Ländern befragt wurden. Ein weiteres Ergebnis: Unter den Nachwuchskräften dominieren Frauen. Und: Wer sich im Beruf weiterqualifiziert, hat auch mehr im Portemonnaie.

Albert Engelhardt
16. Dezember 2011
FM-Karrieren zahlen sich aus.
Bild: Alexander Sell

Der durchschnittliche Facility-Manager – gefragt wurden die FM-Verantwortlichen in acht Industrie- und Dienstleistungsbranchen sowie Regierungsbehörden – ist 49 Jahre alt, hat zumindest einen College-Abschluss, betreut fast 100.000 qm, führt mehrere Mitarbeiter, hat in den vergangenen zwei Jahren an Zuständigkeiten gewonnen und verdient rund 8% mehr als vor vier Jahren. 99.578 USD statt 91.766 USD (2007) stehen heute auf dem Gehaltszettel, Boni inklusive. Nachwuchs-Manager, die drei und weniger Jahre im Job sind, kommen immerhin auf 65.000 USD Jahreseinkommen.

83% der Befragten haben ein College (oder eine vergleichbare Einrichtung) besucht. 64% haben einen Bachelor- oder höheren Abschluss. 20% können einen Master bzw. die Promotion vorweisen. Die FM-Szene verjüngt sich und wird weiblicher. Unter den bis zu 34-Jährigen, die für den Report befragt wurden, stellen Frauen bereits die Mehrheit.

Je höher der formelle Abschluss, desto besser sind die Facility-Manager bezahlt. Ein Master-Abschluss schlägt sich im Durchschnitt in einem Grundgehalt von 101.629 USD, ein Bachelor-Abschluss in Höhe von 87.000 USD nieder. Ifma-spezifische Zusatzqualifikationen (wie der Certified Facility-Manager, CFM) bringen dem betreffenden FMler im Jahr 12.524 USD mehr ein als dem Kollegen ohne dieses Zertifikat. Der durchschnittliche CFM kommt laut Ifma-Studie in den USA auf ein Jahresgehalt von 101.540 USD, in Canada und Australien sind es sogar gut 10.000 USD mehr, in Hongkong dagegen rund 5.000 USD weniger.

Köpfe
Areal Consulting ernennt Thomas Barber zum Leiter der Niederlassung Mainz

Areal Consulting hat Thomas Barber zum Leiter der Niederlassung Mainz ernannt. Das Beratungshaus für Mieterausbau überträgt ihm die Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Standorts.

Köpfe
Markus Kreuter wird COO bei Caerus Debt Investments

Als Chief Operating Officer wechselt Markus Kreuter von Zinsbaustein zum Immobilienfinanzierungsanbieter Caerus Debt Investments.

Karriere
Wir wollen lernen müssen

Weiterbildungspflicht. Makler und Verwalter verteidigen die gesetzliche Pflicht zur Fortbildung. Die geplante Abschaffung durch die Bundesregierung bringe kaum Entlastung im Berufsalltag. Stattdessen fürchten sie um ihren Ruf bei Auftraggebern und Kunden – und um die Qualität ihrer Dienstleistungen.