← Zurück zur Übersicht

EU plant Quote für Frauen in Führung

Bis 2026 sollen EU-Staaten zwischen zwei Modellen für eine Frauenquote bei der Besetzung von Führungspositionen wählen. Entweder müssen mindestens 40% der nicht geschäftsführenden Aufsichtsratsmitglieder Frauen sein, oder in Vorstand und Aufsichtsrat zusammen muss ein durchschnittlicher Frauenanteil von 33% erreicht werden.

Janina Stadel
17. Juni 2022

Die Quote soll für alle börsennotierten Unternehmen gelten. Darauf haben sich Unterhändler der EU-Länder und des EU-Parlaments geeinigt. Formell müssen noch die EU-Staaten und das Europaparlament zustimmen. „Über die EU-Quote werden all die Unternehmen in Deutschland miterreicht, die von der bisherigen Gesetzeslage noch gar nicht betroffen waren“, freut sich Anne Tischer, Vorsitzende des Vereins Frauen in Führung. Für die Besetzung von Vorstandsposten gilt seit 2022, dass mindestens eine Frau in den Vorstand aufgenommen werden muss, wenn er aus drei oder mehr Mitgliedern besteht.

Karriere
Wechsler müssen sich beweisen

Gehaltsstudie. Die Zahl der vakanten Stellen nimmt wieder zu. Doch wer jetzt den Arbeitgeber wechselt, muss mit einem aufwendigen Rekrutierungsprozess rechnen. Denn wenn Arbeitgeber in zusätzliches Personal investieren, achten sie genau auf bisherige Erfahrungen.

Karriere
Florian Loher: "Wir müssen lernen zu schwimmen, damit wir nicht untergehen"

Den Titel eines Bob-Dylan-Songs aus den 1960er Jahren hält Florian Loher für aktueller denn je. In seiner Kolumne erklärt er, warum das Lied ihn in seiner täglichen Arbeit in der Immobilienbranche dazu inspiriert, sich auf neue Gegebenheiten einzulassen.

Köpfe
Adrian Helfenstein wird Partner in der Wirtschaftskanzlei Rödl

Adrian Helfenstein verstärkt als Partner die Real-Estate-Transactions-Praxis der Wirtschaftskanzlei Rödl. Zuvor war er bei McDermott Will & Schulte tätig.