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Einigung der Tarifparteien

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks haben sich in Frankfurt am Main nach fünf Verhandlungsrunden auf Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Branche geeinigt.

Florian Manthey
01. September 2011

Der Lohn der Beschäftigten im Westen soll ab dem 1. Januar 2012 um 3,1% bzw. ab dem 1. Januar 2013 um 2,05% erhöht werden. Im Osten werden die Löhne in zwei Stufen auf dann 84% des West-Lohns angehoben. Damit beträgt der Mindestlohn ab 2013 im Westen 9 Euro, im Osten 7,56 Euro. Die Glas- und Fassadenreiniger erhalten dann 11,92 Euro im Westen und 9,79 Euro im Osten. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 22 Monate bis zum 31. Oktober 2013. Am 16. September dieses Jahres endet die Erklärungsfrist zur Annahme des Tarifvertrags.

„Der jetzige Tarifabschluss ist der erste große Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Lohnmauer“, sagt IG-BAU-Bundesvorstandsmitglied Frank Wynands. Für den Verhandlungsführer des Bundesinnungsverbands, Thomas Conrady, ist entscheidend, „dass unsere Betriebe und Kunden Rechts- und Planungssicherheit für die kommenden zwei Jahre erhalten“.

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