Karriere-News
Nachrichten aus dem Karriere-Ressort der Immobilien Zeitung
In Frankfurt holt Artisa Developer Sebastian Schaal von Euroboden. Er wird für die Ankäufe von Projektentwicklungen in ganz Deutschland verantwortlich sein.
Nach zwölf Jahren verlässt Maik Starun BNP Paribas Real Estate. Er steigt als Head of Transaction Advisory Germany bei Colliers ein.
Diana Ewert gibt die Leitung der Immobilienhochschule EBZ Business School an Daria Gabrysch ab.
Klaus Wolf und Gert Waltenbauer verlassen die KGAL-Gruppe nach dem Jahreswechsel. André Zücker und Florian Martin übernehmen dann die Unternehmensleitung.
München. Andreas Lehner, Ex-Vorstandchef der Deutschen Wohnen, wird ab 1. Oktober neuer Chef der kommunalen Münchner Wohnungsgesellschaft Gewofag und ab dem 1. Januar Sprecher der Geschäftsführung der aus Gewofag und GWG fusionierten Münchner Wohnen. Im Interview gibt er Einblicke in seine Motivation und seine Ziele.
Immer wieder wird beklagt, dass bei Fachveranstaltungen in der Immobilienwirtschaft zu wenige Rednerinnen und Referentinnen zu sehen und zu hören sind. Schuld daran haben nicht allein die Organisatoren der Branchenevents, sondern auch die Frauen selbst – sie sagen zu oft nein. Dabei profitieren von mehr Diversität auf den Bühnen alle.
Der Bauindustrieverband ruft ein Frauennetzwerk ins Leben. Frauen am Bau müssten besser wahrgenommen und zahlreicher werden. Bundesbauministerin Klara Geywitz, die die Schirmherrschaft übernommen hat, sieht Frauen als Qualitätsmerkmal – weil gemischte Teams besser arbeiten.
Der Unternehmer Markus Menzinger ist in München aufgewachsen und wohnt dort bis heute zusammen mit seiner Frau. Der dreifache Vater ist gelernter Schreiner und wechselte nach seinem Berufseinstieg zunächst in die Möbelbranche. 1999 gründete er in seiner Heimatstadt den Generalübernehmer Office Group. Das Unternehmen, das der 57-Jährige bis heute zusammen mit Volker Tibbe als geschäftsführender Gesellschafter leitet, entwirft vor allem für Vermieter Büro- und Arbeitswelten. Wenn Menzinger für berufliche Arbeiten Ruhe braucht, zieht er sich ins Homeoffice zurück. Auch privat schätzt er es gelegentlich, Zeit für sich alleine zu haben.
Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG Bau, blickt mit Sorge auf die Auftragslage im Hochbau und warnt vor dem „Gastro-Effekt“, sollte die von der Baukrise geschüttelte Branche Stellen abbauen. Von der Politik erwartet der Gewerkschaftschef deutliche finanzielle Weichenstellungen. Nicht viel geringer ist allerdings auch seine Erwartungshaltung gegenüber den Arbeitgebern bei den im kommenden Jahr anstehenden Tarifverhandlungen am Bau.
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