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Dr. Ilja Gop

Dr. Ilja Gop verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit in Odessa in der Ukraine. In Deutschland studierte er an der TU Berlin Informatik und promovierte in dem Fach an der FU Berlin. Danach war er zunächst als freiberuflicher IT-Berater tätig. Es folgten Stationen als Associate bei McKinsey & Co. sowie als Assistent des CEO der Berliner Rentaco. 1994 gründete Gop gemeinsam mit Stefan Klingsöhr die Dr. Gop & Klingsöhr Projektentwicklung und Marktforschung GmbH. Heute ist der 48-Jährige Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Gop & Klingsöhr Gesellschaften. Der Immobilienökonom (ebs) und Chartered Surveyor hält es bei den Clubmitgliedschaften mit Marx (Groucho Marx natürlich): „Der Verein, der mich haben will – dem würde ich doch nicht beitreten!“ Gop ist verheiratet und Vater eines vierzehnjährigen Sohnes.

IZ
11. November 2010

Bitte beschreiben Sie Ihre Wohnung mit ein paar Sätzen.

Eine 180-m²-Wohnung mit großer Terrasse in einer Neubauvilla im Bauhausstil, Materialien Beton, Holz und viel Glas, Panoramablick in den parkähnlichen Garten. Berlin – Schlachtensee.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

In der Küche – da ist es gemütlich, es gibt zu essen und zu trinken und da tagt regelmäßig der Familienrat.

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Draufgelegt – ja, Hand angelegt – nein.

Was muss das perfekte Haus bzw. die perfekte Wohnung unbedingt haben?

Eine große Wohnküche, eine große Terrasse und einen Haushandwerker!

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Mit Paletten ausladen im Supermarkt und als Weihnachtsmann über die Uni- Jobvermittlung.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Geplant: klassischer Quereinstieg in eine Stabsfunktion bei einem – damals – sehr erfolgreichen Developer und Betreiber von Senioreneinrichtungen mit gleichzeitiger Aufnahme des Studiums an der Immobilienakademie der ebs.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

Wie ein echter Russe!

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Die Konkurrenz.

Und was finden Sie besonders gut?

Die Vielfalt der Aufgaben und die einsetzende Professionalisierung und Internationalisierung der Branche, was viele Herausforderungen, aber auch viele Chancen mit sich bringt.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Immobilienlaie mit umfangreichem Immobilienbesitz.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Privat nichts – außer ich habe Appetit auf Bananen. Beruflich habe ich schon gar nichts auf einem Baum zu suchen.

Wo oder wie können Sie sich besonders gut entspannen oder abschalten?

Bei einem Spiel von Hertha BSC im Olympiastadion, in der Philharmonie, mit Freunden bei einem tiefen Glas Rotwein.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was ?

Wolkenkratzer von NYC und Chicago und das Idyll von New England

Welche kürzlich besuchte Veranstaltung hat Ihnen besonders gut gefallen?

Es war ein Konzert der russischen Pop-Ikone Ala Pugacheva in der Max-Schmeling-Halle mit 4.000 anderen Russen. Nur Russen können ihre Ikonen so verehren, ob den Zaren oder einen Musiker.

In welcher Lokalität kann man Sie häufiger antreffen?

Enoiteca Il Calice unweit von meinem Büro – architektonisch anspruchsvoll und eine hervorragende Weinauswahl.

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie dort gerne einmal einen Abend verbringen?

Mit Warren Buffett – sein Geschäftssinn und seine Bodenständigkeit faszinieren mich.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Ich habe keinen 100.000-Euro-Traum. Gesundheit und Liebe kann man nicht kaufen

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