← Zurück zur Übersicht

Tarifparteien am Bau reden wieder miteinander

Die Arbeitgeber der Bauwirtschaft und die IG Bau haben einen Fahrplan zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten der Branche festgelegt. Bis spätestens Ende September soll ein Ergebnis her.

Monika Hillemacher
28. Juli 2021

Dem Fahrplan zufolge werden die diversen Konfliktpunkte nacheinander abgehandelt. Zuerst kommen Mindesturlaubsvergütung und Erschwerniszuschläge an die Reihe. Dann folgt die umstrittene Entschädigung für die Wegezeiten, also Zeiten, die Bauarbeiter für die Anfahrt zu den Baustellen brauchen. Erst am Ende wollen die Tarifparteien über die Lohn und Gehalt reden. Die IG Bau fordert ein Plus von 5,3 Prozent. Außerdem will sie höhere Mindestlöhne und eine Angleichung der Ostgehälter an das Westniveau. Für die Gespräche sind zwei Termine vorgesehen, der letzte für Mitte oder Ende September.

Ursprünglich waren die Tarifverhandlungen zwischen dem Zentralverband des deutschen Baugewerbes und dem Hauptverband der deutschen Bauindustrie auf der Arbeitgeberseite und der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt für die Arbeitnehmer Ende Juni abgebrochen worden.

Karriere
"Die Bedeutung von Humanpotenzial wächst"

Ausbildung. Mit Christian Unsöld hat die EBZ Business School in Bochum eine Professur in innovativer Unternehmens- und Personalentwicklung besetzt. Unsöld, der aus der Unternehmensberatung kommt, will seine Erfahrungen aus anderen Branchen in die Lehre einbringen und so Theorie und Praxis verbinden. Er ist einer von 14 Professoren an der privaten Hochschule, die mehr als 1.000 Studenten in sieben Studiengängen mit immobilienwirtschaftlichem Bezug zählt.

Köpfe
Jan-Peter Dähn wird Partner bei C&W

Der Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield (C&W) hat Jan-Peter Dähn als Partner für das Office-Capital-Markets-Team in Düsseldorf gewonnen.

Köpfe
Josefine Ulrich wechselt von JLL zu ECE

Ladenvermieterin Josefine Ulrich ist vom Makler JLL zum Centermanager ECE gewechselt.