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Welche Unis Gründer fördern

Zum sechsten Mal haben Forscher das Gründungsklima an deutschen Hochschulen untersucht. Das Ranking dürfte für viele Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer von Interesse sein, denn jeder sechste wäre gerne selbstständig tätig.

Sonja Smalian
26. Januar 2012

Insgesamt 63 Institutionen sind in dem Ranking aufgeführt, darunter auch so manche Hochschule mit immobilienwirtschaftlichem Studienangebot. Auf den ersten Rang in der Gesamtwertung hat sich in diesem Jahr die Technische Universität München geschoben, die 2009 noch Rang vier belegt hatte. Danach folgen die Technische Universität Berlin (zuletzt Rang 8) und die Bergische Universität Wuppertal (zuletzt Rang 2). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?“, die für das Ranking acht Bereiche untersucht hat, u.a. Entrepreneurship Education, Ausgründungsattraktivität, externe Vernetzung und hochschulpolitische Rahmenbedingungen.

Dass viele Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer sich eine Existenzgründung vorstellen können, zeigte die Umfrage zur Joboffensive von 2011, einer Initiative der Immobilien Zeitung: 15% der 615 Umfrageteilnehmer würden nach dem Abschluss gern selbstständig tätig sein. Bei den Männern ist der Anteil mit 21% deutlich höher als bei den Frauen (8%). Wer sich für eine Selbstständigkeit interessiert, sollte vor der Studien- und Hochschulwahl einen Blick auch auf dieses Ranking werfen.

Die Studie ist kostenlos abrufbar unter www.exist.de (Menü: Service – Publikationen und Studien – Studien und Hintergrund).

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