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Tarifparteien am Bau reden wieder miteinander

Die Arbeitgeber der Bauwirtschaft und die IG Bau haben einen Fahrplan zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten der Branche festgelegt. Bis spätestens Ende September soll ein Ergebnis her.

Monika Hillemacher
28. Juli 2021

Dem Fahrplan zufolge werden die diversen Konfliktpunkte nacheinander abgehandelt. Zuerst kommen Mindesturlaubsvergütung und Erschwerniszuschläge an die Reihe. Dann folgt die umstrittene Entschädigung für die Wegezeiten, also Zeiten, die Bauarbeiter für die Anfahrt zu den Baustellen brauchen. Erst am Ende wollen die Tarifparteien über die Lohn und Gehalt reden. Die IG Bau fordert ein Plus von 5,3 Prozent. Außerdem will sie höhere Mindestlöhne und eine Angleichung der Ostgehälter an das Westniveau. Für die Gespräche sind zwei Termine vorgesehen, der letzte für Mitte oder Ende September.

Ursprünglich waren die Tarifverhandlungen zwischen dem Zentralverband des deutschen Baugewerbes und dem Hauptverband der deutschen Bauindustrie auf der Arbeitgeberseite und der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt für die Arbeitnehmer Ende Juni abgebrochen worden.

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Die 55-jährige Cornelia Kind ist kaufmännische Geschäftsführerin bei der GKK Ingenieurgesellschaft für Hochbau. Die gelernte Bauzeichnerin übernahm die Position 2023, nachdem sie das Unternehmen schon als Bauleiterin und Mitglied der Geschäftsführung kennengelernt hatte. Sie lebt seit ihrer Kindheit in Berlin und absolvierte dort auch ihr Studium zur Diplom-Ingenieurin und Architektin an der Technischen Universität. Abseits des Berufs verbringt die Mutter einer erwachsenen Tochter die meiste Zeit mit Sport, etwa auf dem Rennrad, im Fitnessstudio, als Schwimmerin oder je nach Wetterlage auch als Windsurferin.

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