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Studie zu Verwalterentgelten

Die BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (B2.220) hat eine neue Studie zur Vergütung von Verwaltern in Deutschland vorgelegt.

Sonja Smalian
04. Oktober 2010

Die Studie untersucht die Entgelte für Verwalter von WEG, Sondereigentum und Miete. Die Daten wurden sowohl bundesweit als auch für die Regionen Nord, Süd, Ost und West erfasst. Abgefragt wurden u.a. die erzielten Verwalterentgelte, Sonderleistungen sowie Stundensätze netto ohne Umsatzsteuer. An der Befragung beteiligten sich mehr als 900 Unternehmen der verschiedenen BSI-Mitgliedsverbände, die für einen Verwaltungsbestand von mehr als 1 Mio. Wohnungen stehen. Deutschlandweit gebe es insgesamt rund 4 Mio. Eigentumswohnungen.

Bei der WEG-Verwaltung zeigte sich, dass die niedrigsten Verwalterentgelte für Verwaltungsobjekte mit 50 bis 99 Wohneinheiten gezahlt werden. Die Entgeltspanne pro Monat und Wohnung beläuft sich auf 15,02 Euro bis 16,78 Euro. Die höchsten Vergütungen erzielen die WEG-Verwalter im Schnitt bei Objekten mit bis zu zehn Wohneinheiten, mit einer Entgeltspanne von 17,66 Euro bis 22,83 Euro.

Bereits 2003 und 2004 hatte der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter (B2.220) eine Vergütungsstudie durchgeführt und nun die Initiative in den BSI getragen. „Wir wollten die Öffentlichkeit informieren, wie hoch die Honorare sind“, erläutert BVI-Geschäftsführer H. Michael Sparmann die abermalige Transparenzoffensive. Nicht zuletzt bei Gericht seien die Richtwerte gern angenommen worden, so Sparmann. Weitere Informationen zu der Studie können am BSI-Stand eingeholt werden. (sma)

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