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Stipendien nicht nachgefragt

Sonja Smalian
04. Januar 2010

Die Krise macht auch vor den Weiterbildungsinstitutionen nicht Halt: Die RWTH Aachen International Academy hat für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Redevelopment/Design and Management drei von acht Stipendien nicht vergeben können.

Für die Immobilienwirtschaft sei es eine schwierige Zeit, sagt Prof. Kunibert Wachten, wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs, deswegen gebe es derzeit ein kleines „Nachfrageloch“. Maximal 15 Plätze gibt es in dem einjährigen Programm, dessen vierter Jahrgang nun nicht recht voll wird – und das, obwohl das Thema Redevelopment „en vogue“ ist, wie Wachten betont. Leerstandsthemen wie z.B. bei den Hertie-Standorten seien im Kern eine Redevelopment-Aufgabe. Zu schaffen machen Wachten neben der Krise u.a. die strengen Zulassungsvoraussetzungen, die von FH-Studenten eine Promotionsberechtigung an der RWTH Aachen verlangen. Um auch Interessenten an bestimmten Themen bedienen zu können, wird er jetzt auch Zertifikatskurse der einzelnen Module anbieten. Auch nach den Feiertagen werden noch Bewerbungen für die Stipendien angenommen, die die Hälfte des knapp 12.000 Euro teuren Programms decken. (sma)

Information: www.rwth-academy.com

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