← Zurück zur Übersicht

So wohnen Studenten in Bochum

Studentenwohnungen scheinen für manchen Investor eine lohnende Kapitalanlage zu sein. Gleichwohl gibt es nur wenige Untersuchungen darüber, wie Deutschlands künftige Elite tatsächlich wohnt. Das Beratungsunternehmen Georg Consulting, Hamburg/Berlin, hat das nun exemplarisch an Bochum erhoben.

Thorsten Karl
26. April 2012
21,2% der Bochumer Studenten leben in Wohnheimen.
Bild: charles eberson/Fotolia.com

Hierzu unternahm man eine persönliche Befragung von über 500 Bochumer Studenten. Die Überraschungen beim Blick auf die Ergebnisse hielten sich dabei in ziemlichen Grenzen. Immerhin ein Fakt erstaunt allerdings: So lebt nicht etwa die größte Gruppe der Bochumer Studenten in Wohngemeinschaften, sondern alleine in einer Mietwohnung (32,2%). Auf Rang zwei landet das „Hotel Mama“, in dem 24,5% der Befragten residieren, gefolgt vom Studentenwohnheim mit 21,2%. Deren Bewohner sind übrigens mit 20 bis 24 Jahren besonders jung. Mit 51% ist der Anteil der ausländischen Mieter dort besonders hoch. Erst auf dem vierten Platz landet die klassische Studenten-WG mit einem Anteil von 16,9%.

Bei der Frage, nach welchen Kriterien sich die Studierenden ihre Wohnung ausgesucht haben, waren Mehrfachnennungen möglich. Wichtigster Punkt war demnach die Nähe zur Hochschule (74%), gefolgt von einer günstigen Miete (70%) und einer guten Anbindung an den ÖPNV (59%). Deutlich weniger wichtig waren gute Einkaufsmöglichkeiten (38%), die Nähe zu Freunden und der Familie (17%) oder zu Kultur-, Freizeit- und Gastronomieangeboten (12%).

Nicht wirklich überraschend sind die Budgets, die die Studierenden für die Miete aufbringen wollen – oder können: Mehr als die Hälfte, nämlich 52%, zahlen weniger als 300 Euro Miete im Monat für ihr Zuhause. Etwa ein knappes Drittel (29%) bringt zwischen 300 und 400 Euro im Monat für die Miete auf und nur rund 19% können oder wollen mehr als 400 Euro für die Wohnung aufbringen.

Köpfe
BKP ernennt Isabell Battenfeld zur Leiterin des Standorts Frankfurt

Das Architektur-, Innenarchitektur- und Consulting-Unternehmen BKP aus Düsseldorf hat Isabell Battenfeld zur Leiterin seines neuen Standorts in Frankfurt ernannt. Die Architektin übernimmt die Führung der Niederlassung.

Köpfe
Peter Jakubowski übernimmt Leitung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Peter Jakubowski leitet das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, eine Ressortforschungseinrichtung im Bereich Bauwesen und Stadtentwicklung.

Köpfe
Christian Unsöld entwickelt Personal und Organisation der EBZ Akademie

Christian Unsöld übernimmt die Leitung der Personal- und Organisationsentwicklung der EBZ Akademie, einer Bildungseinrichtung für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Er folgt auf Rüdiger Grebe.