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Neuer Studiengang lockt 880 Studenten

An der Hochschule RheinMain in Wiesbaden hat in diesem Wintersemester der Studiengang Immobilienmanagement begonnen. Auf 70 Anmeldungen hatte die Hochschule gehofft – rund 880 Studenten schrieben sich schließlich ein.

Sonja Smalian
24. Oktober 2013
Bild: sma

Und das, obwohl die Hochschule nur wenig Werbung für das neue Angebot gemacht hatte. Zu zwei Informationsveranstaltungen seien etwa 100 Interessenten gekommen, sagt Studiengangsleiter Prof. Dr. Bernhard Griebel. Eine Hauptursache für den großen Zulauf aus dem gesamten Bundesgebiet sieht Griebel darin, dass das Angebot als technischer Studiengang konzipiert sei. Das sechssemestrige Studium Immobilienmanagement schließt mit dem Abschluss Bachelor of Engineering ab. Der Studiengang gehört zum Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen und umfasst etwa 60% technische Inhalte, 20% Betriebswirtschaft und 20% Recht.

Da die Hochschule nicht mit einem solch großen Interesse gerechnet hatte, war für den Studiengang kein Numerus Clausus vorgesehen und dieser somit nicht zulassungsbeschränkt. Durch ein automatisiertes Einschreibungsverfahren seien die vielen Bewerber direkt zugelassen worden. In der großen Anzahl neuer Studenten sieht Hochschulpräsident Prof. Dr. Detlev Reymann eine Bestätigung für das Studienangebot. Die Hochschule nimmt die ungewohnte Herausforderung an: „Wir werden alles unternehmen, um die Ausbildungsqualität sicherzustellen.“ Wohl auch, weil die Hochschule bereits zugelassenen Studenten nicht absagen könne, wie Reymann dem Wiesbadener Kurier sagte.

Für den Unterricht wurden Räume in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden angemietet, in denen sonst Kongresse und Messen stattfinden. Dort werden die Studenten zwei Tage lang Vorlesungen hören, denn über einen Saal für so viele Studenten verfügt die Hochschule nicht. Anderthalb Tage die Woche seien die Studenten dann auf dem Campus, sagt Griebel. Da die Bibliothek schon in vielen Bereichen angefangen hat, E-Books anzuschaffen, erwartet er bei den Lehrbüchern keine Schwierigkeiten. Auch bei den Lehrkräften wurde aufgestockt: Die Zahl der Professoren ist nun doppelt so hoch, auch dank Leihgaben von Lehrkräften aus anderen Fachbereichen. Zusätzliche Dozenten wurden angeheuert. Die Türen der Professoren sollen auch weiterhin für die Studenten offen stehen, sagt Griebel. Dafür teilte die Hochschule die Studenten in Gruppen ein. Diese müssen einen Sprecher bestimmen, der dann den Kontakt halte.

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