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Gif prämiert 13 Nachwuchsforscher

Insgesamt 13 Arbeiten von Nachwuchsforschern hat die Gif ausgezeichnet. Die Kategorie Immobilienrecht wurde zum ersten Mal in den Wettbewerb mit aufgenommen.

Janina Stadel
05. Dezember 2025
Die Gewinner des Gif-Preise wurden in Berlin ausgezeichnet.
Quelle: gif e.V.

Beim 31. Researchtag der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin hat die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (Gif) Arbeiten von zehn Studenten, Doktoranden und Journalisten mit ihrem diesjährigen Forschungspreis ausgezeichnet. „Viele Arbeiten enthalten mutige, klare Impulse“, sagt Gif-Präsidentin Verena Rock. Diese Ansätze seien „genau das, was wir in Zeiten tiefgreifender Umbrüche brauchen“, betonte sie bei der Preisverleihung.

Zum ersten Mal verlieh die Gif eine Auszeichnung in der Kategorie Immobilienrecht. Der Preis ging an Benedikt Deeg von der Universität Augsburg, der sich mit den systematisch unterschiedlichen Regelungslogiken des BGB beschäftigte. Als beste journalistische Arbeiten wurden eine Analyse zum Wandel von Green Belts zu Grey Belts von Steve Przybilla von der Immobilien Wirtschaft und der Radiobeitrag „Umbau statt Abriss“ von Anne-Sophie Lang von SWR2 ausgezeichnet.

Arbeiten von Hochschulen aus ganz Deutschland geehrt

Benedikt Gloria von der Universität Regensburg belegte den ersten Platz in der Kategorie Dissertationen mit einer Untersuchung von Schnittstellen zwischen Nachhaltigkeit, Innovation und Regulierung in der Immobilienwirtschaft. Den zweiten Platz sicherte sich Vincent Beermann von der Universität Potsdam mit seiner Dissertation „Green Nudging“ und der dritte Platz ging an Simon Krause, der an der Ludwig-Maximilians-Universität in München die Auswirkungen der Digitalisierung und neuer Arbeitsformen auf Immobilienmärkte und Konsumverhalten analysierte.

Aus den eingereichten Masterarbeiten stachen drei hervor. Die Auszeichnungen gingen an Florentine Hinsche von der Technischen Universität München und Laurenz Tim Wörner sowie Luca Maximilian Engel von der Universität Regensburg. Die Arbeiten thematisierten die Übertragbarkeit von Maßnahmen zur Transformation der Unternehmenskultur aus anderen Branchen auf die deutsche Immobilienwirtschaft und den Klimawandel als Investitionschance.

Die Preise für die besten Bachelorarbeiten gingen an Hendrik Büttner von der Technischen Hochschule Aschaffenburg für seine Auseinandersetzung mit nachhaltigen Büroimmobilien, an Johanna Ohmer von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern für eine Untersuchung von Mietanpassungen und an Annika Oberdorf von der Universität Stuttgart, die über die Quantifizierung von sozialen Kosten von Hochbau-Projekten schrieb.

Einen Preis für sonstige wissenschaftliche Arbeiten erhielten Benedikt Gloria, Julius Range und Albert Grafe, die an der Universität Regensburg gemeinsam Satellitenbilder mit KI-basierter Objekterkennung auswerteten, um die Versorgungssituation von Lkw-Parkplätzen an deutschen Autobahnen zu analysieren.

Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 40 Arbeiten von 22 deutschen Hochschulen eingereicht. Die Gewinnerbeiträge stehen in der Forschungsbibliothek auf der Internetseite des Vereins zum Download zur Verfügung.

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