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Die EBZ Business School hat jetzt eine Vollzeitkanzlerin

Harald Thomeczek
15. Januar 2019
Diana Ewert.
Quelle: EBZ Business School

Diana Ewert hat eine Anschlussverwendung gefunden. Nach ihrem Aus als Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Arnsberg im September 2017 – eine Folge des schwarz-gelben Wahlsiegs in NRW im vergangenen Jahr – hat Ewert im Oktober 2018 als Kanzlerin bei der EBZ Business School in Bochum angefangen. „In den vergangenen zehn Jahren ist die EBZ Business School stark gewachsen. Für die nächste Entwicklungsstufe halte ich es für notwendig, dass die Hochschule der Immobilienwirtschaft eine Kanzlerin in Vollzeit bekommt“, lässt der Vorstandsvorsitzende der EBZ, Klaus Leuchtmann, verlauten. Leuchtmann hatte den Job des Verwaltungschefs der Hochschule bisher quasi nebenbei mitgemacht. Die Geschäftsführung teilen sich Leuchtmann und Ewert nun.

Ewert hat Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum studiert. Nach Stationen in der Verwaltung, u.a. als Kanzlerin der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen und Polizeipräsidentin der Stadt Bochum, war sie ziemlich genau zwei Jahre Regierungspräsidentin. Als sich nach dem Ausgang der NRW-Landtagswahl das Ende ihrer Zeit in Arnsberg abzeichnete, sagte sie der Westfalenpost: „Ich sortiere mich erst einmal. Ein Mensch mit Hintertürchen bin ich nicht. Einen Plan B gibt es nicht.“ Konkrete Vorstellungen hatte sie da noch nicht, war sich aber sicher: „Ich werde was Sinnvolles machen. Mit 57 ist es zu früh, sich zurückzulehnen.“

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