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EBS Universität verlegt Masterstudiengang nach Hamburg

Ausbildung. Die Zusammenarbeit mit einem Netzwerk soll Studierenden der EBS regelmäßige Einblicke in die Praxis geben. Dafür zieht der Masterstudiengang Real Estate nach Hamburg um.

Janina Stadel
15. Mai 2025

Ab dem kommenden Wintersemester wird der Masterstudiengang in Real Estate der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Hamburg statt in Oestrich-Winkel angeboten. Grund dafür ist der Ausbau der Praxisanteile, die den Kern des Studiums bilden sollen. Möglich wird dies durch eine Kooperation der Hochschule mit der Real Estate and Leadership Foundation, einem Zusammenschluss aus mehreren Unternehmerpersönlichkeiten und Immobilienunternehmen in Hamburg.

Durch die Zusammenarbeit sind im Rahmen des Studiengangs seit der Corona-Pandemie immer wieder Exkursionen zustande gekommen. In Zukunft sollen diese ausgebaut und vertieft werden. Dafür findet auch der theoretische Unterricht vor Ort in der Hansestadt, zum Teil in Räumlichkeiten innerhalb der Unternehmensstandorte, statt. Mentoring-Programme, Co-Teachings und Besuche von Objekten innerhalb der Stadt sollen so häufiger werden. Der Studiengang bleibt Rics-akkreditiert. Die Inhalte kombinieren immobilienwirtschaftliche Grundlagen mit Inhalten aus den Fachbereichen Bauen, Planen, Ingenieurwissenschaften und Führungskompetenzen. Für Nikolas Müller, Leiter des EBS Real Estate Management Instituts, ist die Kombination unterschiedlichen Disziplinen elementarer Bestandteil des Studiengangs. „Interdisziplinarität hat durch ESG in den letzten Jahren eine stärkere Bedeutung bekommen. Auch, weil das Zinsniveau den Akteuren viel mehr Effizienz, Qualität und Vorausschau in der Planung abverlangt“, erklärt er.

Weil Studierende im umstrukturierten Studiengang schon während der Ausbildung die Perspektiven unterschiedlicher Mitglieder aus dem Foundation-Netzwerk verfolgen können, sollen sie nach dem Abschluss in der Lage sein, Schnittstellen und ihre Bedeutung innerhalb der Branche gut zu erkennen. „Durch die Vielzahl an verschiedenen Partnerbüros, in denen die Studierenden zu Gast sind, und durch die Besichtigungen von Baustellen erleben sie die Freie Hansestadt Hamburg aus unterschiedlichsten räumlichen Blickwinkeln. Insbesondere erfahren sie, wie unterschiedlich die Denkmuster, Arbeitsweisen, Kulturen und Sprachen der verschiedenen Akteure sind“, sagt Müller.

Zwar handelt es sich bei dem Studiengang um ein Vollzeitstudium, doch die Lehrveranstaltungen konzentrieren sich auf bis zu drei Wochentage. Dadurch sollen die Studierenden genügend Zeit haben, um auch Werkstudententätigkeiten nachgehen zu können. Diese können durch die kooperierende Stiftung vermittelt werden. Der Stiftung gehören folgende Mitglieder an: Apoprojekt, Bauwens Development, Convis, Drees & Sommer, ECE Group Services, Sutor-Stiftung/Sutor Bank und Union Investment Real Estate.

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