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Axel Gedaschko

Axel Gedaschko ist ein Kind des Nordens. Aufgewachsen in Hamburg und Buchholz in der Nordheide, studierte er Jura in Hamburg und Göttingen. Den Berufseinstieg absolvierte der Volljurist im Jahr 1993 beim Land Niedersachsen. Im August 2000 wurde er zum Ersten Kreisrat des Landkreises Harburg gewählt und 2003 dann per Direktwahl zum hauptamtlichen Landrat Harburgs. Der ehemalige Erste Bürgermeister Hamburgs, Ole von Beust, ernannte ihn drei Jahre später zum Staatsrat in Hamburg. Von Januar 2007 bis August 2010 war er Senator der Freien und Hansestadt Hamburg. Heute ist der 51-Jährige Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Gadeschko ist Mitglied bei Deswos, der Deutschen Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen, im Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide, im Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg und beim Lions Club. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie.

IZ
28. April 2011
Bild: A. Gedaschko © Immobilien Zeitung
Bitte beschreiben Sie Ihr Haus/Ihre Wohnung mit ein paar Sätzen.

Mein Familienwohnsitz befindet sich etwas südlich von Hamburg in einem umgebauten älteren Haus in einer waldreichen Gegend. Der berufliche Wohnsitz ist eine angemietete Zweizimmerwohnung in Berlin, direkt an der Spree mit Blick auf den Tiergarten. Echter Aktivposten ist ein fantastischer Concierge-Service, der einem auch bei wenig Zeit ein stressfreies Wohnen ermöglicht – samt einem Bistro, in dem man den „Grundstein“ für den Tag legen kann, wenn mal wieder der Kühlschrank leer ist.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Ein Sessel im Wohnzimmer an der südlichen Fensterfront mit Blick auf die Spree – gerne auch mit Sonne: mitten in der Stadt und doch eine ruhige Oase.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Ich habe mich als Student mit zwei Dingen über Wasser gehalten: als freier Journalist und später mit dem Handel von Hard- und Software. Mit zwei Freunden haben wir die 8086er noch richtig selbst zusammengeschraubt …

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Letztlich zufällig über den Weg der Politik: zunächst als Staatsrat, danach als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Und in dieser Zeit auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Saga-GWG in Hamburg. Aber vielleicht liegt es auch an den Genen? Mein Vater ist Architekt …

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Ein bisweilen etwas gekünsteltes „Fachchinesisch“.

Und was finden Sie besonders gut?

Den Mut, Dinge zu bewegen, die für viele Menschen positive Veränderungen bedeuten.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Das Docklands in Hamburg an der Elbe.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen und warum?

Nicht nur eines, sondern viele richtig fiese 60er-Jahre-Bauten: Sie wirken oft verschandelnd, haben eine beschränkte Funktionalität und sind der lebendige Beweis, dass die jeweils zeitgenössische Architektur durch die Bauherren auch immer mit einer gesunden Portion Skepsis betrachtet werden sollte.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Neid und Missgunst im Privaten, und Überheblichkeit im beruflichen Umfeld.

Nennen Sie einen Ihrer Lieblingssongs?

On the Beach von Chris Rea.

Welche kürzlich besuchte Veranstaltung hat Ihnen besonders gut gefallen und warum?

Ein Heimspiel vom FC St. Pauli: Egal wie das Ergebnis ist – die Stimmung ist top. Es ist einfach ein Lebensgefühl

In welcher Bar, welchem Restaurant oder welcher Diskothek kann man Sie häufiger antreffen?

Die Zeit der Diskotheken ist ein wenig vorbei. Aber die Restaurants „Die Bank“ in Hamburg oder in Berlin „Tonis Restaurant“ sehen mich häufiger. Beruflich und privat.

Und mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie dort gerne einmal einen Abend verbringen? Warum?

Mit dem Papst. Ich hätte so viele Fragen an ihn.

Verraten Sie uns auch noch Ihr Lieblingsgericht?

Ein gutes, zartes argentinisches Steak.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Das Haus auf Bali. Am Strand natürlich…

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