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PLATZ 3: ECE - Was kann ich und was will ich

Was will und kann ich in meinem Job tatsächlich erreichen? Diese Frage kann man sich ehrlich erst dann beantworten, wenn man Praxiserfahrung gesammelt hat, meint Susanne Freye, Director Facility Management bei ECE. Denn manchmal stellt sich erst mit zunehmender Berufserfahrung heraus, „dass man etwas ganz anderes gut kann, als im Studium angenommen“. Auch Ulf Kordts, seit gut einem Jahr Specialist im Facility Management, will seine langfristigen beruflichen Ziele in den nächsten Jahren genau definieren.

Katja Bühren
05. Juli 2012
Susanne Freye.
Bild: ECE

Für Freye, die eine kaufmännische Ausbildung, ein Architekturstudium an der Fachhochschule und anschließend ein Abendstudium als Diplom-Betriebswirtin abgeschlossen hat, stand nach einiger Zeit im Job fest, dass sie mehr Führungsverantwortung übernehmen will: zunächst als Leiterin eines lokalen Büros des Projektsteuerers AYH Homola, dann als Projektleiterin für Großbauvorhaben im Bau bei ECE. Nach einigen weiteren Stationen im Unternehmen verantwortet sie heute den gesamten FM-Bereich.

Eigeninitiative ist wichtig

„Um in einem Konzern weiter aufzusteigen, reicht es nicht aus, sich immer nur zu sagen: Ich will Chef werden“, sagt Freye, die mittlerweile auf etwa 25 Jahre Berufserfahrung zurückblickt. Man muss schauen, wie die Praxis läuft, und dann – vor allem als Frau – immer wieder kommunizieren und zeigen, dass man Verantwortung übernehmen kann und will. „Eigeninitiative ist wichtig, um weiterzukommen.“

Ulf Kordts steht noch am Anfang seiner beruflichen Karriere. Nach einem Jahr als Werkstudent bei ECE wurde er im April 2011 als Specialist im Facility Management eingestellt und arbeitet in erster Linie an verschiedenen Projekten, derzeit z.B. an einer Softwarelösung, die Geschäftsprozesse in den einzelnen Centern unterstützt. „Ich wollte schlichtweg von den Besten lernen“, antwortet Kordts auf die Frage, warum er sich bei ECE beworben hat. Nun will er erst einmal seine Projektverantwortung weiter steigern. In den nächsten Jahren, mit zunehmender Berufserfahrung, werde er sich seine langfristigen Ziele setzen.

Von seinem Arbeitgeber erwartet Kordts, dass er ihm „spannende und herausfordernde Aufgaben“ gibt, dass er ihm Verantwortung überträgt und dass er ihn dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Denn Kordts will stetig weiterkommen. Bisher seien seine Erwartungen gegenüber dem Arbeitgeber in dieser Hinsicht übertroffen worden. So habe sich aus seinem Vorschlag ein spannendes Projekt zum Thema Energieeinsparung bei den gemanagten Einkaufszentren ergeben, das zuvor eigentlich gar nicht für seine Stelle vorgesehen war. „Das finde ich klasse.“

Freye gibt drei Tipps, wie man im Job weiterkommen kann: Der erste „mag zwar abgedroschen klingen, ist aber wichtig“: Die Menschen, mit denen man beruflich zu tun hat, sollte man wertschätzen und ihnen mit Höflichkeit begegnen. „Das fehlt Jungdynamikern manchmal.“ Zweitens müssten sich Young Professionals entscheiden, was zu ihnen passt: Die Führungslaufbahn mit der Konsequenz, Mitarbeitern auch unangenehme Dinge vermitteln zu müssen, oder die Spezialistenlaufbahn. Drittens dürfe man sich trotz allem Engagement nicht selbst vergessen. Denn nur wer auf seine Gesundheit achte, könne auf Dauer leistungsfähig sein.

Und einen Fehler aus ihren beruflichen Anfängen sollten Jobeinsteiger nicht wiederholen: Immer gleich herauszuposaunen, was man denkt. Das könne auch schnell dazu führen, dass man nicht mehr ernst genommen wird, meint Freye. Da sei die Frage „Was sage ich wann?“ oftmals eine Gratwanderung.

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