Harald Ortner
Harald Ortner gründete während seines Betriebswirtschaftsstudiums an der Universität Saarbrücken ein eigenes Unternehmen – MSE Marktforschung. Später wechselte er zur Rewe Group und war dort Gebietsleiter Expansion, bevor er 1996 zur HBB Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft kam. Seit 2003 ist Ortner Geschäftsführer des Unternehmens. Ortner ist Mitglied im German Council of Shopping Centers und im Umweltverein Inkaw. In seiner Freizeit mag es der 49-Jährige gern sportlich. Dann stehen Wellness und Fitness auf dem Programm sowie Fußball(schauen). Ortner ist verheiratet und hat einen achtjährigen Sohn.
Mein Haus liegt in einem nördlichen Vorort von Hamburg mit Blick über die Felder, ausreichend Platz im und um das Haus, damit jedes Familienmitglied sich (bei Bedarf) zurückziehen kann. Auf Wunsch meiner Frau wurde es von uns als Drei-Giebel-Haus konzipiert.
Im Sommer bei gutem Wetter: auf der Terrasse, weil man dort am besten abschalten kann. Ansonsten: in der Kaminecke, da es dort am gemütlichsten ist.
Wenn Planung und Steuerung dazu zählt, ja. Jeder Raum wurde von mir selbst geplant.
1. Einen Kamin – dies ist ein Jugendtraum.
2. Eine Sauna – hält einen gesund.
3. Einen Wäscheabwurfschacht – spart Kilometer.
Mit der Marktforschung für Einkaufszentren und daraus abgeleiteten Konzeptvorschlägen.
In die Praxis aus dem Ärger darüber, dass meine Auftraggeber (die alle etwa in meinem heutigen Alter waren) meine Ergebnisse der Marktforschung zwar toll fanden, meine Konzepte wegen meines Alters (25-30) aber ignorierten.
Durchhaltevermögen, Biss und Kreativität auf der einen Seite, die Fähigkeit, sich in andere hineinzudenken, auf der anderen Seite.
Unternehmen, die Projekte dadurch an sich binden, dass sie alles versprechen, aber nichts halten.
Unternehmen, die Dinge versprechen, die ich selbst für unmöglich halte, und die diese dann auch realisieren.
Reich.
Die Elbphilharmonie. Ist bei unserem Büro um die Ecke und zeigt mir bei eigenen Fehlschlägen, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Das gibt neuen Mut.
Das Gebäude hinter unseren Büroräumen. Dann hätten wir fast freien Blick auf den Hafen.
Privat: Nachbarn, die selbst nie Rücksicht nehmen, sich aber durch Kleinigkeiten gestört fühlen und sich beschweren. Beruflich: Die Suche nach dem Schuldigen bei Misserfolgen.
Im Winter: in der Sauna. Im Sommer: auf der Terrasse.
Don‘ t worry, be happy.
Dass ich meine Frau zur Skifahrerin gemacht habe und ich daher auch nächstes Jahr in Skiurlaub fahren werde.
Mit Günther Jauch. Weil dies ein unterhaltsamer Abend wird.
Wintergarten und Schwimmteich.