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Bau-Tarifgespräche gestalten sich schwierig

Monika Hillemacher
02. März 2018

Bei den Tarifverhandlungen für die Bauindustrie fliegen die Fetzen. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupre, sprach von harten Gesprächen. Die Gewerkschaft IG Bau gibt sich richtig sauer. „Vergiftetes Angebot“ nannte sie die Offerte der Unternehmen nach der zweiten Runde. Die Arbeitgeber hätten für die rund 800 000 Beschäftigten der boomenden Branche nur Lohnerhöhungen unter 2% angeboten. Die IG Bau fordert 6%, dazu ein 13. Monatsgehalt und die Übernahme von Ausbildungskosten für Lehrlinge. Außerden sollen Wegezeiten als Arbeitszeit gerechnet und bezahlt werden. Bis Mitte April haben sich beide Seiten eine Denkpause verordnet, danach setzen sie sich in Leipzig wieder an einen Tisch.

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