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Thomas Schneider geht mit Finloop an den Start

Ein Jahr nach seinem Aus bei der damals in die Insolvenz gerutschten Immobilien-Investmentplattform Brickvest hat Thomas Schneider als Co-Founder ein neues Fintech an den Start gebracht: Finloop.

Harald Thomeczek
18. Januar 2021
Thomas Schneider zu Brickvest-Zeiten zu Besuch bei der Immobilien Zeitung.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Daniel Rohrig

Die Gründer Schneider und Nicole Lux verstehen Finloop als speziell auf die Immobilienbranche zugeschnittene Kreditmanagement-Plattform. Mithilfe der Software sollen Finanzierer, Investoren/Projektentwickler und Berater zusammenfinden sowie Kommunikationstools, Datenräume und Speicherplätze in einer einzigen Softwarelösung zugreifen können.

Finloop biete, versprechen die Gründer, „die erste integrierte paneuropäische Transaktionsplatform mit einem Netzwerk von mehr als 5.000 Immobilienentwicklern, Investoren und Kreditgebern“. Nutzer sollen Zeit und Kosten durch optimierte Kreditgenehmigungs- und Abschlussprozesse sparen können. Die Beta-Phase habe FinLoop im vierten Quartal 2020 mit Investmentmanagern und Kreditgebern mit einem Transaktionsvolumen von über 200 Mio. Euro durchlaufen. Jetzt soll die Anwendung reif für den Rollout sein.

Schneiders vorherige Unternehmung Brickvest schlitterte im Herbst 2019 nach Unregelmäßigkeiten beim Jahresabschluss 2018 in die Insolvenz. Schneider verließ den Chefsessel Ende Oktober 2019. Brickvest wurde im Februar 2020 vom Investmentmanager Patrizia geschluckt. Lux hat Erfahrung in der Immobilienfinanzierung und -strukturierung bei der Citigroup und der Deutschen Bank gesammelt. Bei Finloop ist sie in die COO-Rolle geschlüpft, während Schneider als CEO den Chefposten bekleidet.

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