← Zurück zur Übersicht

Strabag-Chef Klemens Haselsteiner stirbt mit 44 Jahren

Völlig überraschend verstarb der Vorstandschef des österreichischen Baukonzerns am vergangenen Freitag während einer Fastenkur. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Ulrich Schüppler
21. Januar 2025
Klemens Haselsteiner.
Quelle: Imago, Urheber: Arnulf Hettrich

Der Vorstandschef des österreichischen Strabag-Konzerns verstarb plötzlich am vergangenen Freitag im Alter von 44 Jahren. Der in Klagenfurt geborene Klemens Haselsteiner war seit 1. Januar 2020 Vorstandsmitglied und leitete das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender seit 2023. „In unterschiedlichen Rollen hat er seit seinem Einstieg im Jahr 2011 unser Unternehmen geprägt und entscheidend daran mitgewirkt, die Strabag zu einem europaweit führenden Bautechnologiekonzern weiterzuentwickeln“, schreibt das Unternehmen in einem Nachruf.

Mehreren Medienberichten zufolge befand sich Haselsteiner im Rahmen einer Fastenkur in einer Privatklinik im Kärntener Ort Obervellach in Österreich. Haselsteiner verstarb laut den anwesenden Ärzten an einem Aneurysma, womit eine Ausweitung von Blutgefäßen (Arterienerweiterung) bezeichnet wird. Medizinisch habe es keine Chance auf Rettung gegeben. Haselsteiner war einer von vier Söhnen des Bauunternehmers Hans Peter Haselsteiner (80). Er hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder. Seine bisherigen Aufgaben werden vorübergehend von den weiteren Vorstandsmitgliedern übernommen, wie der Konzern mitteilte.

Karriere
Die Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter bleibt

Der Bundestag hat über das Fortbestehen der gesetzlichen Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler und -verwalter entschieden. Die neue Regelung fällt für die beiden Berufsgruppen unterschiedlich aus.

Köpfe
Münchenstift eröffnet Demenz-Bereich in München

Münchenstift richtet in München einen Bereich für demenziell erkrankte Menschen ein. Das meldet altenheim.net.

Karriere
"Die Gen Z hat einen anderen Blick auf Innovationen"

Studie. Innovationen treiben die Wirtschaft und somit auch die Immobilienbranche an. Doch der Nachwuchs zeigt weniger Interesse an kreativem Arbeiten als ältere Kollegen. Führungskräfte müssen die Gen Z deshalb zu innovativem Denken auffordern. Das liest Marion Peyinghaus, Herausgeberin des PMRE Monitors 2026, aus ihrer aktuellen Marktuntersuchung ab.