Bau-Spezialisten verdienen überdurchschnittlich
HypZert vergibt MBA-Stipendium
Die Vermessung des Mindestlohns
Vor 15 Jahren wurde im Bauhauptgewerbe der Mindestlohn eingeführt. Die befürchteten Beschäftigungsverluste sind durch dieses neue Werkzeug jedoch nicht eingetreten, wie zwei aktuelle Studien nachweisen. Dennoch zeigten sich große Veränderungen für die Belegschaft in dieser Phase.
Ranking der Immobilienberufe: Professoren top, Makler Flop
Wohnimmobilienmakler haben selbst in der Immobilienbranche ein schlechtes Image. Im Ranking der Immobilienberufe landen sie auf dem letzten Platz. Höchstes Ansehen genießen Vertreter aus Forschung und Lehre. Dies ergab eine Umfrage von Immobilien Zeitung und Immo Media Consult, an der knapp 1.600 Personen teilgenommen haben.
„N“ steht für den Chef
Seit 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft, die u.a. einen barrierefreien Arbeitsmarkt vorsieht. Doch die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen liegt weiterhin deutlich über der allgemeinen Arbeitslosenquote. Dabei dürfte sich künftig in einer alternden Gesellschaft die Zahl Schwerbehinderter weiter erhöhen. Wie die Zusammenarbeit im Alltag umgesetzt werden kann, zeigt das Beispiel der Niederberger Gruppe.
Reinhard Müller
Aufgewachsen in Krefeld, zog es Reinhard Müller zum Studium nach Düsseldorf und Berlin. An der Fachhochschule in Düsseldorf erwarb er einen Abschluss in Architektur und an der TU Berlin wurde er zum Stadt- und Raumplaner ausgebildet. Dann zog es ihn in die Selbstständigkeit, u.a. war er Geschäftsführer von Wert-Konzept. Heute ist der 59-Jährige Vorstand von Euref. In seiner Freizeit steht er gern auf dem Golfplatz, im Museum oder am Herd – und kocht für seine Freunde. Müller ist verheiratet und Mitglied im Golfclub Wannsee.
Dem Professor wird Respekt gezollt
Forschung und Lehre sind innerhalb der Immobilienwirtschaft das Tätigkeitsfeld mit dem höchsten Ansehen. Das ist das Ergebnis der Umfrage IZ Trend zum Ansehen der Immobilienberufe. Für Prof. Nico Rottke von der EBS Universität für Wirtschaft & Recht in Wiesbaden ist das keine überraschende Erkenntnis: „Die Immobilienwirtschaft erreicht eine Marktreife, in der die Wissenschaft den Stellenwert hat wie in anderen Branchen auch.“
Gewerbemakler wollen nicht mehr Makler sein
Wohnungsknappheit und rasant steigende Mietpreise mancherorts: In der öffentlichen Diskussion musste mal wieder „der Makler“ als Sündenbock herhalten für Fehlentwicklungen am Wohnungsmarkt. Entsprechend schlecht ist sein Ansehen. Aber auch innerhalb der Branche ist das Image insbesondere der Wohnmakler sehr schlecht, wie die Umfrage IZ Trend zum Ansehen der Immobilienberufe zeigt. Die Gewerbemakler wiederum leiden unter diesem schlechten Image. Offenbar einer der Gründe, warum sie sich zunehmend vom Maklerbegriff distanzieren.
Buhmann Banker
Banken schneiden bei der Umfrage IZ-Trend zum Ansehen der Immobilienberufe auffallend schlecht ab. Auf der Ansehenstabelle landen sie auf Platz 17 von 21 Berufsfeldern. Das Ergebnis ist offenbar eine Spätfolge der Finanzkrise. „Früher haben Banken mit allem Möglichen Geld verdient. Jetzt muss jeder einzelne Kredit echtes Geld verdienen. Das ist die Branche nicht gewohnt“, sagt Wilfried Jastrembski von der Hamburger Sparkasse. Den Frust der Branche über ihre neue Geschäftspolitik kriegen die Institute zu spüren.