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Lutz Wiemer

Aufgewachsen im hessischen Bad Hersfeld begann Lutz Wiemer seine berufliche Karriere in der Düsseldorfer Niederlassung der DIVA Gewerbeimmobilien. Später war er u.a. Leiter Gewerbeimmobilien bei der Hamburg-Mannheimer Versicherung, Geschäftsführer der Meag Real Estate Hamburg und Mitglied der Geschäftsleitung der HSH Real Estate. Heute ist der 42-Jährige Chief Investment Officer der Hamburg-Trust-Gruppe, verantwortlich für Akquisition und Asset-Management. Wiemer hat an der European Business School seinen Abschluss zum Immobilienökonom erworben und ist Chartered Surveyor. In seiner Freizeit spielt er gern Schach und Fußball – und ist Mitglied im FC St. Pauli.

IZ
29. Oktober 2009
Bitte beschreiben Sie Ihre Wohnung mit ein paar Sätzen.

„Altbauwohnung mittendrin“, in Hamburg-Eppendorf; fußläufig zur Außenalster gelegen, sieben Minuten mit der U1 zum Jungfernstieg.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

In der Küche. Ich schaue gern beim Kochen zu …;-)

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Mein Vater hatte einen Handwerksbetrieb. In den Schulferien waren Einsätze am Bau obligatorisch.

Was muss das perfekte Haus/die perfekte Wohnung unbedingt haben?

Bootssteg und Billardzimmer.

Wie und wo möchten Sie im Alter gerne wohnen?

April bis September: Hamburg, Haus am See. Oktober bis März: Kanaren, Haus am Meer.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Als freier Mitarbeiter in der Sportredaktion meiner Heimatzeitung (Hersfelder Zeitung).

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

Über den Betrieb meines Vaters bekam ich schon in jungen Jahren intensiv Zugang zum Thema „Immobilien“ im weitesten Sinne. „Hier lässt sich Geld verdienen“, hörte ich immer wieder. „Im Anzug mehr als in der Latzhose. Mit Krawatte mehr als mit Kelle!“ Ich habe bisher nicht bereut, dem Rat gefolgt zu sein.

Was braucht man, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Struktur, Effizienz, Geschwindigkeit. Gutes Verständnis für Zahlen, Gespür für Menschen und Partnerschaften – als „Einzelkämpfer“ kommt man nicht mehr weit.

Wie feiern Sie Ihre Erfolge?

Mit einem verlängerten Wochenende auf Sylt.

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Das, was es auch in jeder anderen Branche gibt: unseriöses, unprofessionelles Handeln. „Nachweismakler“ gibt es in fast allen Berufen – man nennt sie dort nur anders.

Und was finden Sie besonders gut?

Die enorme Vielschichtigkeit unterschiedlichster Aufgabenstellungen, Märkte, Projekte, Partner. „Langeweile“ ist ein Fremdwort für unsere Branche.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Sportreporter.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Privat: Die Mixtur aus Faulheit und Sozialneid. Beruflich: Die Mixtur aus gefährlichem Halbwissen und Arroganz.

Wo oder wie können Sie besonders gut entspannen?

Beim FIFA-Duell an der Playstation mit meinem Sohn.

Für welches private Vergnügen haben Sie zu wenig Zeit?

Schlagzeug spielen.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an was …?

Eine Woche „Sonne satt“ – und das an der Ostseeküste.

Welche kürzlich besuchte Veranstaltung hat Ihnen besonders gut gefallen?

Der Besuch des Maritimen Museums in der Hafencity. „Fernweh zum Anfassen“ – in jeder Hinsicht beeindruckend.

Mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen?

Mit SAP-Gründer und TSG-Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Um ihn von der Richtigkeit eines Engagements beim FC St. Pauli zu überzeugen …;-)

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

„In 80 Tagen um die Welt“.

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