← Zurück zur Übersicht

IVG-Konzernchef Jung geht

An der Spitze des Immobilienkonzerns IVG Immobilien steht offenbar ein Wechsel bevor: Vorstandschef Ralf Jung wird das Unternehmen nach Informationen der Immobilien Zeitung verlassen. Das war am Rande der Immobilienmesse Mipim zu hören. Angeblich gibt es unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Strategie zwischen dem CEO und den Investoren, denen das Unternehmen gehört. IVG wollte das Gerücht auf Anfrage nicht kommentieren.

Monika Leykam
13. März 2015
Ralf Jung.
Bild: IVG

Jung war erst im September vergangenen Jahres in den Vorstand berufen worden. Neben ihm besteht das Gremium aus Rolf Glessing (CFO) und Oliver Priggemeyer (COO), die ebenfalls eine noch sehr junge Amtszeit als IVG-Vorstände aufweisen.

IVG hat turbulente Zeiten hinter sich: Nach der Insolvenz 2013 wurde das Unternehmen durch einen Debt-Equity-Swap restrukturiert. Seitdem befindet sich der Konzern in der Hand von etwa 15 Aktionären.

Jung hatte zu Beginn dieses Jahres seinen Kurs für IVG offiziell abgesteckt. Danach sollten alle drei Geschäftsfelder – Bestandsbewirtschaftung, Fondsmanagement und Kavernen – zunächst weitergeführt werden. Auch das ca. 700 Mio. Euro schwere Großobjekt The Squaire, lange Zeit für einen Verkauf vorgesehen, sollte nun bis auf Weiteres im Eigenbestand bleiben. Vor wenigen Wochen startete IVG nach Jahren der Projektentwicklungsabstinenz das erste Neubauvorhaben in Eigenregie: die Grifols-Zentrale in Frankfurt-Niederrad.

Köpfe
Peter Leibiger wird CTO bei FIO Systems

FIO Systems, IT-Dienstleister für die Immobilien- und Finanzbranche, hat Peter Leibiger zum Chief Technology Officer berufen.

Karriere
Frederik Raspé: "KI nimmt uns nicht den Job weg – nur den Blödsinn"

Uneinheitliche und lückenhafte Datengrundlagen kosten Zeit und Nerven im Alltag. Damit die echten Profis mehr Kapazitäten für kluge Entscheidungen haben, sollten sie auf sinnvollen KI-Einsatz setzen, findet Frederik Raspé in seiner Kolumne.

Karriere
Linkedin ist die stärkste Online-Bühne

Social Media. Beim Bespielen von Linkedin-Accounts geht es den Nutzern nicht nur darum, sich online ein Netzwerk aufzubauen. Während Unternehmensposts kaum wahrgenommen werden, nutzen Branchenakteure die Plattform, um ihre persönliche Sichtbarkeit zu erhöhen.