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Harald Ortner

Harald Ortner gründete während seines Betriebswirtschaftsstudiums an der Universität Saarbrücken ein eigenes Unternehmen – MSE Marktforschung. Später wechselte er zur Rewe Group und war dort Gebietsleiter Expansion, bevor er 1996 zur HBB Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft kam. Seit 2003 ist Ortner Geschäftsführer des Unternehmens. Ortner ist Mitglied im German Council of Shopping Centers und im Umweltverein Inkaw. In seiner Freizeit mag es der 49-Jährige gern sportlich. Dann stehen Wellness und Fitness auf dem Programm sowie Fußball(schauen). Ortner ist verheiratet und hat einen achtjährigen Sohn.

IZ
16. August 2012
Bild: Harald Ortner © Immobilien Zeitung
Bitte beschreiben Sie Ihre Wohnung mit ein paar Sätzen.

Mein Haus liegt in einem nördlichen Vorort von Hamburg mit Blick über die Felder, ausreichend Platz im und um das Haus, damit jedes Familienmitglied sich (bei Bedarf) zurückziehen kann. Auf Wunsch meiner Frau wurde es von uns als Drei-Giebel-Haus konzipiert.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung?

Im Sommer bei gutem Wetter: auf der Terrasse, weil man dort am besten abschalten kann. Ansonsten: in der Kaminecke, da es dort am gemütlichsten ist.

Haben Sie bei dieser Immobilie oder einer anderen beim Bau schon einmal selbst mit Hand angelegt?

Wenn Planung und Steuerung dazu zählt, ja. Jeder Raum wurde von mir selbst geplant.

Was muss das perfekte Haus unbedingt haben?

1. Einen Kamin – dies ist ein Jugendtraum.

2. Eine Sauna – hält einen gesund.

3. Einen Wäscheabwurfschacht – spart Kilometer.

Womit haben Sie als Erwachsener zum ersten Mal Geld verdient?

Mit der Marktforschung für Einkaufszentren und daraus abgeleiteten Konzeptvorschlägen.

Wie haben Sie den Weg in die Immobilienbranche gefunden?

In die Praxis aus dem Ärger darüber, dass meine Auftraggeber (die alle etwa in meinem heutigen Alter waren) meine Ergebnisse der Marktforschung zwar toll fanden, meine Konzepte wegen meines Alters (25-30) aber ignorierten.

Was braucht man, um es in Ihrem Job zu etwas zu bringen?

Durchhaltevermögen, Biss und Kreativität auf der einen Seite, die Fähigkeit, sich in andere hineinzudenken, auf der anderen Seite.

Was stört Sie in der Immobilienbranche am meisten?

Unternehmen, die Projekte dadurch an sich binden, dass sie alles versprechen, aber nichts halten.

Und was finden Sie besonders gut?

Unternehmen, die Dinge versprechen, die ich selbst für unmöglich halte, und die diese dann auch realisieren.

Was wären Sie heute gerne, wenn nicht Immobilienprofi?

Reich.

Haben Sie eine Lieblingsimmobilie?

Die Elbphilharmonie. Ist bei unserem Büro um die Ecke und zeigt mir bei eigenen Fehlschlägen, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Das gibt neuen Mut.

Und welches Gebäude in Deutschland würden Sie gerne abreißen?

Das Gebäude hinter unseren Büroräumen. Dann hätten wir fast freien Blick auf den Hafen.

Was bringt Sie privat auf die Palme? Und was beruflich?

Privat: Nachbarn, die selbst nie Rücksicht nehmen, sich aber durch Kleinigkeiten gestört fühlen und sich beschweren. Beruflich: Die Suche nach dem Schuldigen bei Misserfolgen.

Wo oder wie können Sie sich besonders gut entspannen oder abschalten?

Im Winter: in der Sauna. Im Sommer: auf der Terrasse.

Nennen Sie einen Ihrer Lieblingssongs?

Don‘ t worry, be happy.

Wenn Sie an Ihren letzten Urlaub denken, denken Sie an …?

Dass ich meine Frau zur Skifahrerin gemacht habe und ich daher auch nächstes Jahr in Skiurlaub fahren werde.

Mit welcher noch lebenden Persönlichkeit würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen?

Mit Günther Jauch. Weil dies ein unterhaltsamer Abend wird.

Sie haben 100.000 Euro zur freien Verfügung und müssen das Geld komplett ausgeben – welchen Traum erfüllen Sie sich?

Wintergarten und Schwimmteich.

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