Aslinur Semizoglu-Sahin: Gute Kontakte sind das wichtigste Alltagstool
Dass das eigentliche Leben als Most Aspiring Talent der Immobilienwirtschaft (MAT) erst nach der Award-Verleihung beginnt, weiß Aslinur Semizoglu-Sahin genau. In ihrer Kolumne beschreibt sie, wie der Austausch der Mitglieder ihren Alltag prägt und bereichert.
Hat jemand hierzu schon Erfahrungen gemacht?“ – eine kurze Nachricht in der Whatsapp-Gruppe der MATs, ausgelöst durch eine konkrete fachliche Frage im Kontext einer gewerblichen Flächennutzung. Was darauf folgte, ist verrückt, verdeutlicht aber in komprimierter Form genau den Mehrwert, den das Netzwerk der Most Aspiring Talents, in das man mit dem MAT-Award eintritt, bewirken kann: Innerhalb kürzester Zeit klingelte mein Handy mehrfach. Mich erreichten Tipps und Anregungen zum Thema, die keine Möglichkeiten ausließen.
Ein Makler empfahl, die Fläche kurzfristig am Markt zu platzieren, um von der aktuellen Nachfragedynamik zu profitieren. Ein anderer MAT ergänzte aus der Sicht des Asset-Managements einen Hinweis auf die langfristige Wertentwicklung sowie potenzielle Risiken einer zu spezifischen Nutzung. Gleichzeitig bekam ich aus der Perspektive des Facility-Managements operative Aspekte zu zukünftigen Betriebskostenstrukturen und Nutzungseffizienzen vorgeführt.
Gerade die Interdisziplinarität in der Gruppe macht den entscheidenden Unterschied: Der MAT-Award würdigt zwar individuelle Leistungen – doch diese entstehen nicht im luftleeren Raum. Vielmehr entwickeln sie sich in einem Umfeld, das durch unterschiedliche Blickwinkel geprägt ist und kontinuierlich neue Impulse liefert. Für mich ist das Netzwerk damit eine Art Katalysator, der einzelne Ideen nicht nur begleitet, sondern aktiv weiterentwickelt.
So entstand aus einer zunächst kleinen Fragestellung heraus die Auseinandersetzung mit zirkulären Flächennutzungs konzepten. Genau solche Impulse sind es, die langfristig die Qualität individueller Arbeit prägen. Denn das ist der Grundgedanke des MAT-Awards: die bereichernde Zusammenarbeit im Netzwerk. Die große Whatsapp-Gruppe, in der alle Mitglieder zusammengeschlossen sind, ist dabei mehr als nur ein Kommunikationskanal – sie ist ein echtes Daily-Tool für schnellen, qualitativ hochwertigen Input.
Der Austausch mit den MATs prägt den gesamten Berufsalltag und geht weit über die festen thematischen Arbeitsgruppen hinaus. Nicht zuletzt, weil man unter Gleichgesinnten ist, entsteht zwischen den Mitgliedern auch eine persönliche Ebene. Man tauscht sich nicht nur im Gruppenchat, sondern auch mal bei einem Mittagessen, einem Stammtisch oder einem spontanen Treffen aus. Das macht die Gesprächsthemen noch vielfältiger – und die Ergebnisse gleich mit.
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