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Alfred Gusenbauer legt Mandat bei Strabag wegen Signa nieder

Alfred Gusenbauer scheidet aus dem Aufsichtsrat des Baukonzerns Strabag aus. Als Grund nennt er unter anderem seine Posten bei Signa-Unternehmen. Kerstin Gelbmann rückt für ihn nach.

Janina Stadel
20. Dezember 2023
Alfred Gusenbauer.
Quelle: Imago, Urheber: Eibner Europa

Zum Jahresende legt der frühere österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Bauunternehmen Strabag nieder. Als Grund für seine Entscheidung nennt er sein Engagement bei Signa: „Die öffentliche Diskussion über einzelne in Schieflage geratene Signa Gesellschaften, deren Aufsichtsratsvorsitzender ich bin, veranlasst mich, das Aufsichtsratsmandat und damit auch den Vorsitz der Strabag per 31. Dezember 2023 zurückzulegen.“

Er wolle vermeiden, dass „irgendein Reputationsschatten auf die Strabag fällt“. Die beiden Unternehmen unterhielten „keine besonderen Geschäftsbeziehungen“. Zudem fühle er sich gesundheitlich nicht in der Lage, dem hohen Druck durch seine Mandate standzuhalten. Den Vorsitz im Aufsichtsrat von Strabag hatte Gusenbauer im Juli 2010 erhalten. Ab Januar übernimmt Kerstin Gelbmann die Rolle. Sie ist bereits langjähriges Mitglied des Gremiums.

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