← Zurück zur Übersicht

Überraschender Wechsel an der Spitze von YIT Germany

Albert Engelhardt
18. Februar 2011

Steffen Pfund, der nach der Übernahme des von ihm bis dahin geführten Wettbewerbers Caverion im Sommer 2010 zum Sprecher der Geschäftsführung von YIT Germany berufen wurde, tritt zum 1. März zurück und wird einen Monat später das Unternehmen „aus persönlichen Gründen“, wie es auf der Homepage des Gebäudetechnikanbieters heißt, verlassen. Mit Pfund geht, sofort und „auf eigenen Wunsch“, Geschäftsleitungsmitglied Rolf Merz, der als Vorgänger von Pfund für rund ein Jahr (2009/2010) als YIT-Germany-Chef agieren durfte.

Pfund hatte als Caverion-Chef und -Gesellschafter ein Geschäftsvolumen mitgebracht, das den hiesigen YIT-Umsatz mehr als verdoppelte. Auf der Expo Real betonten Pfund und Zentraleuropa-Chef Karl-Walter Schuster im IZ-Gespräch immer wieder, wie gut „die Chemie“ zwischen beiden stimme. Das war gestern. An die Spitze rückt zum 1. März nun Ralf Lutz (47), bislang für das Auslandsgeschäft zuständig. Mit ihm wechselt Klaus Hermsdorf als COO in die Geschäftsführung. Finanzchef bleibt Albert Vonnahme. Gleichzeitig wird die Regionalstruktur der deutschen YIT-Gesellschaft neu geordnet. Statt fünf wird es vier Regionen (Nord-West, Süd-West, Ost, Süd) geben.

Köpfe
Markus Kreuter wird COO bei Caerus Debt Investments

Als Chief Operating Officer wechselt Markus Kreuter von Zinsbaustein zum Immobilienfinanzierungsanbieter Caerus Debt Investments.

Karriere
Wir wollen lernen müssen

Weiterbildungspflicht. Makler und Verwalter verteidigen die gesetzliche Pflicht zur Fortbildung. Die geplante Abschaffung durch die Bundesregierung bringe kaum Entlastung im Berufsalltag. Stattdessen fürchten sie um ihren Ruf bei Auftraggebern und Kunden – und um die Qualität ihrer Dienstleistungen.

Karriere
Kommentar zu: "Wir wollen lernen müssen"

Bürokratie und Kosten abzubauen ist ein lobenswertes Ziel für eine Branche, die überwiegend aus Kleinstunternehmen und Mittelständlern besteht. Doch der Großteil der Einsparungen, die die Abschaffung der Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler und -verwalter verspricht, sind die Kosten für Seminare selbst.