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Postleb und DTZ gehen getrennte Wege

Andreas Nöthen
09. März 2015
Ein Jahr war Yvo Postleb Chef bei DTZ, jetzt hat er hin geschmissen.
Bild: DTZ

Das Maklerhaus DTZ und der bisherige Geschäftsführer Yvo Postleb gehen ab sofort getrennte Wege. Wie das Unternehmen mitteilt, hat sich Postleb nach dem Strategiewechsel von DTZ in Deutschland dazu entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Er werde das Deutschlandgeschäft von DTZ mit sofortiger Wirkung nicht weiter führen, heißt es. Termine auf der Immobilien-Messe Mipim in Cannes hat Postleb schon abgesagt.

Der Schritt kommt nicht überraschend. Die neuen Eigner von DTZ, ein Konsortium unter der Führung des US-Finanzinvestors TPG, haben radikale Einschnitte beschlossen: In Deutschland schließt die Gruppe die Büros in Düsseldorf, Hamburg und München, im Zuge dessen werden 80 Mitarbeiter gefeuert. Auch die Position von Postleb stand zu Debatte; seine Rolle sollte „neu definiert“ werden.

Postleb war erst vor einem Jahr vom US-Finanzinvestor Fortress zu DTZ gekommen; der 44-Jährige hatte bei Amtsantritt angekündigt, er wolle nach all den Eigentümer-, Management- und Strategiewechseln der Vergangenheit wieder für mehr Ruhe und Stringenz sorgen. Nun ist er selber Opfer eines erneuten Eigentümer- und Strategiewechsels geworden.

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