In Bonn wird Rhein-Palais nach Hohrs Tod fortgeführt
Der Kölner Projektentwickler Ewald Hohr starb am 21. September im Alter von 83 Jahren. Das berichtet der General-Anzeiger Bonn.
Hohrs Firma bestätigte seinen Tod. Das Rhein-Palais am Bonner Bogen war sein letztes großes Projekt und zugleich sein erstes reines Büroprojekt.
Nach Angaben des General-Anzeigers Bonn will das Unternehmen den ersten Bauabschnitt weiter vollständig vermieten. Der zweite und dritte Bauabschnitt sollen realisiert werden, sobald ein größerer Mietinteressent gefunden ist. Hohr entwickelte dort seit 2010 ein Areal von gut 3,3 ha mit 22 Büro- und Geschäftsgebäuden und einem Investitionsvolumen von mehr als 230 Mio. Euro. Das Projekt war Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt Bonn zur Sanierung von Altlasten auf dem zuvor industriell genutzten Grundstück.
Hohr wurde 1943 geboren, schloss 1964 ein Architekturstudium ab und erwarb 1966 ein Diplom im Bauingenieurwesen. Später übernahm er den Handwerksbetrieb seiner Großeltern im Baugewerbe und entwickelte ihn zur Projektentwicklungsfirma weiter.