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Peter Bigelmaier ersetzt Andreas Muschter bei PTXRE

Nachdem der Transaktionsberater Neoshare Real Estate gestern bereits über seine Namensänderung in PTXRE informierte, zeigt sich heute auch die Geschäftsführung des Unternehmens in leicht veränderter Besetzung. Auch der Geschäftszweck ist nun weniger techniklastig.

Monika Leykam
07. August 2025

Seit dem 1. August ist Andreas Muschter nicht mehr Mitglied der Geschäftsführung des Transaktionsberaters PTXRE (vormals: Neoshare Real Estate). Bei der PTXRE-Muttergesellschaft Neoshare AG ist Muschter weiterhin Co-CEO und Finanzvorstand. Seine Geschäftsführerposition bei PTXRE hatte Muschter erst im Dezember 2024 angetreten, zeitgleich mit der Position des AG-Finanzvorstands. Dennoch bleibt die Führungsriege der PTXRE vierköpfig: Peter Bigelmaier, bis Mitte 2024 noch Leiter Bürovermietung beim Wettbewerber Colliers, zieht hier an der Seite von Piotr Bienkowski, Sascha Baran und José Martinez ein.

PTXRE ist eine Tochter des Proptech-Maklers Neoshare – seit April dieses Jahres sogar zu 100%. Damals übernahm Neoshare die verbliebenen 15% der Geschäftsanteile, die zuvor der BNKWSK Investment, Bad Homburg, gehörten. Mit der Namensänderung wurde für die PTXRE auch ein neuer Gesellschaftsvertrag abgeschlossen. Während in der früheren Neoshare-Real-Estate-Fassung der „Vertrieb von Produkten und Software der Neoshare“ als Unternehmensgegenstand an erster Stelle stand, ist davon in der neuen PTXRE-Fassung nicht mehr so prominent die Rede. Diese wird zwar weiter exklusiv die technologische Infrastruktur und Prozesslösungen der Neoshare nutzen, sich operativ nun aber mehr auf Transaktionen, Finanzierungsberatung und Bewertung fokussieren. Ebenfalls Bestandteil des neuen Vertrags ist eine erneute 15%ige Beteiligung der BNKWSK Investment an der PTXRE, die ab 2033 an Neoshare zurückverkauft werden kann. 

Das neu benannte Unternehmen plant eine weitere Expansion in die Republik, um alle sieben Immobilienhochburgen zu besetzen. Ein Büro in Berlin ist in Vorbereitung, weitere Niederlassungen in Hamburg, Köln und Stuttgart sollen folgen. Aktuell arbeiten bereits 80 Personen für die Gruppe, und zwar in Frankfurt, München, Düsseldorf, Augsburg, Mannheim und Nürnberg. Das Unternehmen verfügt seit der Übernahme der L+P Immobilienbewertung im Januar 2025 auch über eine eigene Bewertungstochter. 

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