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Orascom trennt sich von Niesslein

Überraschung bei der Orascom-Gruppe des ägyptischen Unternehmers Samih Sawiris: CEO Gerhard Niesslein hat das Unternehmen verlassen.

Peter Maurer
06. März 2014

Eklat“, „Knall“, „Gewitter bei Orascom“, „Samiris schmeißt CEO raus“ – die Schlagzeilen zum Abgang des früheren IVG-Chefs Niesslein in der Schweizer Presse sind eindeutig. Dabei hatte sich der Immobilienentwickler und Hotelbetreiber mit Sitz in Altdorf in der Schweiz zuletzt nicht so entwickelt, wie es sich der umtriebige Sawiris vorstellt – und das nicht nur wegen der schwierigen politischen Lage im wichtigsten Markt Ägypten. So drohte das noch vor Niessleins Amtsantritt 2011 gestartete Mega-Projekt in Andermatt, Orascom wegen des hohen laufenden Investitionsbedarfs ausbluten zu lassen. Deswegen nahm Sawiris es Mitte 2013 auf die eigene Rechnung. „Jetzt kann mein CEO, Gerhard Niesslein, den Cashflow aus den übrigen Orascom-Aktivitäten ins Positive drehen“, sagte Sawiris damals.

Doch das scheint nicht aufgegangen zu sein. Nach hohen Verlusten brauchte das Unternehmen Ende 2013 erneut eine Kapitalspritze. Orascom sei in „einer nicht ganz einfachen Situation“, sagte Niesslein noch im Januar dem österreichischen Wirtschaftsblatt.

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