← Zurück zur Übersicht

Kein Comeback für Hermann J. Merkens bei der Aareal Bank

Anfangs sollte seine gesundheitlich bedingte Pause nur wenige Monate währen, nun muss sich Hermann J. Merkens doch komplett von seinem Posten des Vorstandsvorsitzenden der Aareal Bank verabschieden.

Anke Pipke
21. April 2021
Hermann J. Merkens.
Quelle: Aareal Bank

Hermann J. Merkens könne „auf absehbare Zeit“ seine Aufgaben als Vorstandsmitglied und -vorsitzender nicht wieder aufnehmen. Diese ärztliche Einschätzung hat der 54-Jährige am gestrigen Dienstag dem Aufsichtsrat der Aareal Bank unterbreitet. Die Folge: Er wird seine Posten „gemäß den vertraglichen Vereinbarungen“ zum 30. April 2021 niederlegen. Merkens gehörte etwa zwei Jahrzehnte dem Vorstand der Aareal Bank an.

Schon vor einigen Wochen ließ die Aareal Bank verlauten, dass sie sich verstärkt auf die Suche nach einem Nachfolger für Merkens begeben habe. Nun befinde sie sich dabei in einem fortgeschrittenen Stadium, teilt sie mit. In der Zwischenzeit behalten die Vorstände Marc Heß und Thomas Ortmanns ihre Interims-Aufgaben, die sie von Merkens übernommen haben.

Besetzung des Vorstands wird geprüft

Zur gleichen Zeit stellt der Aufsichtsrat die Größe und Zusammensetzung des Vorstands auf den Prüfstand. Derzeit gehören ihm neben Merkens, Heß und Ortmanns außerdem Dagmar Knopek, Christiane Kunisch-Wolff und Christof Winkelmann an. „Dieser Prozess zielt auf eine Optimierung der Aufstellung sowie auf eine Straffung des Gremiums und wird bereits in den nächsten Wochen Ergebnisse zeigen“, teilt die Bank mit.

Unruhe herrscht derweil auch im Aufsichtsrat selbst. Großaktionär Petrus Advisers fordert den Umbau des Gremiums, Aufsichtsratsvorsitzende Marija Korsch wehrt sich allerdings dagegen.

Köpfe
Kanzlei Kapellmann stellt Gründungsteam für den Standort Leipzig vor

Kapellmann und Partner Rechtsanwälte kündigt die Besetzung des Startteams für den künftigen Leipziger Standort an. Zum Team gehören Michael Wolters, Stefan Latosik, Marie Götze-Sturm, Yael Gutmacher und Steffen Noffke.

Karriere
Emil Pabst: "Stellplätze sind absurd, wenn sie leer bleiben"

Mit dem Mobilitätsverhalten der Bewohner unterscheidet sich auch die Notwendigkeit von Parkplätzen in jedem Quartier. Damit sie in Zukunft keine Leerflächen bleiben, will Emil Pabst ihre Planung nicht mehr einer Quote überlassen, wie er in seiner Kolumne erklärt.

Karriere
Immobilienprofis im Porträt: Florian Bauer

Aufgewachsen ist Florian Bauer im oberbergischen Waldbröl und Reichshof. Seinen Karrierestart hatte der inzwischen 36-Jährige bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Mittlerweile lebt der zweifache Familienvater in Köln und auf Mallorca. Von dort aus leitet der ausgebildete Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Immobilienökonom mit der Bauer Immobilien Unternehmensgruppe seine eigene Firma. Außerhalb des Büroalltags und fernab vom Schreibtisch trifft man ihn nicht selten auf der Rennbahn. Er ist sich sicher, wenn er den Weg in die Immobilienbranche nicht gefunden hätte, wäre er Motorsportler geworden.