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Isaria: Peter Finkbeiner schlüpft nicht mit unters DW-Dach

Statt eines Gangs an die Börse tritt der Bauträger Isaria Wohnbau den Gang unter das Dach von Deutsche Wohnen (DW) an. Nicht mitgehen wird CEO Peter Finkbeiner.

Harald Thomeczek
19. Mai 2020

Finkbeiner, der im März 2019 bei Isaria angeheuert hatte, verlässt das Unternehmen heute. Die meisten anderen der rund 80 Mitarbeiter wechseln dagegen in absehbarer Zeit unters DW-Dach. In Finkbeiners Rolle schlüpft de facto Isaria-COO Gerhard Wirth.

Die DW übernimmt für 600 Mio. Euro 13 Isaria-Projekte mit einem – Ende März 2020 kommunizierten – Wert von rund 2 Mrd. Euro, die Infrastruktur und eben den allergrößten Teil der Mannschaft. Die alte Isaria-AG wird abgewickelt.

Finkbeiner besitzt reichlich Börsenerfahrung: Zwischen 2013 und 2018 gehörte er dem Vorstand der damals im S-Dax notierten TLG Immobilien an. Isaria-Eigentümer Lone Star hatte Finkbeiner für einen Exit geholt. Zur Debatte stand neben einem Direktverkauf auch ein Börsengang.

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Eine Schulterverletzung beendete Anfang der 2000er Jahre Fabian Spindlers Karriere im Basketball. Der gebürtige Schwabe sattelte um und stieg in die Immobilienbranche ein. Seit rund 15 Jahren ist er für den Immobilienfonds-Anbieter Jamestown in Köln tätig. Angefangen hat er dort als Trainee und Assistant Fund Manager. 2016 zog es ihn nach Atlanta zum US-amerikanischen Hauptsitz des Unternehmens. Dort war er für das Portfoliomanagement und die deutschen Privatkundenfonds zuständig, bevor er Ende 2019 als Geschäftsführer nach Köln zurückkehrte.

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