In Herten soll EGNZW Lohse weiterbeschäftigen
Bernd Lohse soll die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt über den 30. September 2026 hinaus führen. Das berichtet die Recklinghäuser Zeitung.
Wie die Recklinghäuser Zeitung berichtet, sehe eine Beschlussvorlage für die Sitzung des Hertener Stadtrats am 30. September 2026 vor, Lohses Bestellung befristet zu verlängern. Eine Nachfolge für den Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EGNZW) stehe noch nicht fest. Lohse erreiche am 30. September 2026 im Alter von 66 Jahren das Regel-Renteneintrittsalter.
Lohse ist seit dem 15. Januar 2021 Geschäftsführer der EGNZW. Die von Herten und Gelsenkirchen getragene Gesellschaft entwickelt das rund 39 ha große Gelände der Neuen Zeche Westerholt. Die Ruhrkohle AG (RAG) hatte das Zechengelände 2020 für einen symbolischen Euro an die EGNZW übertragen. Die Gesellschaft zahlte im Gegenzug 500.000 Euro für sanierte Torhäuser als Firmensitz an die frühere Eigentümerin.
Am Standort des Bergwerks Lippe endete die Kohleförderung 2008. Für ein 13 ha großes Gewerbegebiet erhielt die EGNZW im Februar 2026 einen Förderbescheid von Bund und Land NRW über 56,2 Mio. Euro. Im Sommer begann die Erschließung der ersten Gewerbeflächen mit Straßen-, Kanal- und Leitungsbau.
Seit 2023 gehört der Standort zur ExtraSchicht. In diesem Jahr erreichte das Gesamtangebot bei einer Besucherbefragung Platz 3 unter 40 Spielorten.