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GSW-Chefs müssen gehen

Eckart John von Freyend, Aufsichtsratschef der GSW, zieht Konsequenzen aus der massiven Kritik der Aktionäre an seiner Personalpolitik und verlässt das Unternehmen. Den erst vor wenigen Monaten angetretenen Vorstandsvorsitzenden (CEO) Bernd Kottmann nimmt er mit.

Monika Leykam
04. Juli 2013

Beide Manager hatten in früheren Jahren Führungspositionen bei der schwer angeschlagenen Gewerbeimmobilien-AG IVG inne. Der Auswahlprozess, aus dem Kottmann als bester Kandidat für den GSW-Chefposten hervorgegangen war, löste eine massive Welle der Kritik bei zahlreichen institutionellen Investoren aus, die sich auf der Hauptversammlung in einem Misstrauensvotum gegen den CEO und einem Beinahe-Vertrauensentzug für von Freyend niederschlug.

Von Freyend stellt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender zum 31. Juli zur Verfügung – auf eigenen Wunsch, wie er betont. Er übernehme die „politische Verantwortung“ für das Abstimmungsdebakel und werde zum Wohle des Unternehmens den Weg für einen geordneten Übergang frei machen, hieß es.

Zum 15. Juli endet auch der Vorstandsvertrag mit Kottmann, der mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde. Der Vertrag wurde einvernehmlich aufgelöst. Kottmanns Bereitschaft, sein Mandat zur Verfügung zu stellen, verdiene Respekt, so von Freyend. Bis über die personelle Neuordnung final entschieden sein wird, führen die beiden Vorstände Andreas Segal und Jörg Schwagenscheidt die GSW.

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