GSK-Jurist Josef Schmid wird bayerischer Justizminister
Mit Josef Schmid (CSU) rückt ein langjähriger Vertrauter der Immobilienwirtschaft ins Kabinett auf. Der Jurist, Landtagsabgeordnete und Partner der auf Immobilienrecht spezialisierten Kanzlei GSK Stockmann wird Bayerns neuer Justizminister.
Der Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Josef Schmid wird neuer bayerischer Justizminister. Das gab Ministerpräsident Markus Söder am Montag bei der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz bekannt. Schmid übernimmt das Amt zum 1. Oktober von Georg Eisenreich, der zuvor seinen Rückzug angekündigt hatte.
Schmid gilt in der Immobilienbranche seit Jahren als einer der profiliertesten CSU-Politiker im Bereich Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Im Bayerischen Landtag gehört er dem Ausschuss für Wirtschaft sowie dem Arbeitskreis Wohnen, Bau und Verkehr an, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist.
In seiner Zeit als Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft von 2014 bis 2018 war Schmid ein wichtiger Ansprechpartner für Investoren, Projektentwickler und die Wohnungswirtschaft. In dieser Funktion setzte er sich unter anderem für die Entwicklung von Gewerbeflächen und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts München ein. Auch als Landtagsabgeordneter blieb der Jurist als Partner der Kanzlei GSK Stockmann eng mit immobilienrelevanten Themen verbunden.
Mit dem Wechsel ins Justizministerium übernimmt Schmid nun ein Ressort, das auch für die Immobilienwirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Themen wie Baurecht, Planungs- und Genehmigungsverfahren, Eigentumsschutz sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investitionen und Wohnungsbau berühren zentrale Anliegen der Branche.