← Zurück zur Übersicht

Flughafenchef Mehdorn schmeißt hin

Der Chef von Berlins Pannen-Airport BER, Hartmut Mehdorn, will spätestens im Juni 2015 als Geschäftsführer zurücktreten, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB heute Morgen mit.

Gerda Gericke
15. Dezember 2014
Schmeißt das Handtuch: Hartmut Mehdorn will nicht mehr BER-Chef sein.
Bild: FBB

Mehdorn reagiert damit, so wörtlich, „auf Spekulationen im Aufsichtsratsumfeld zu meiner Person, die das für mich vertretbare Maß überstiegen. Ich bedaure meinen Rücktritt persönlich sehr, da er weder meinem Pflichtbewusstsein noch meinen persönlichen Zielen entspricht. Der Schritt ist für mich aber in Abwägung der Gesamtlage notwendig geworden.“

Am vergangenen Freitag hat der ehemalige Chef der Deutschen Bahn auf einer Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft als Eröffnungstermin für den neuen Hauptstadtflughafen das zweite Halbjahr 2017 genannt. „Für mich schließt sich mit der Entscheidung für das Terminband ein Kreis: Als ich im März 2013 den Posten übernahm, herrschten Chaos und Stillstand auf der Baustelle. Nun ist die Baustellenorganisation geordnet, die technischen Kernfragen sind entschieden.“

Der Airport sollte ursprünglich Ende Oktober 2011 in Betrieb gehen, dieser und drei weitere Eröffnungstermine wurde jedoch abgesagt. Grund waren Planungsfehler, Baumängel und Technikprobleme. Vor allen Dingen der Brandschutz war außer Kontrolle geraten.

Köpfe
Bei Kanzlei HFK folgen auf Bernd Knipp drei neue Gesellschafter

Die Wirtschaftskanzlei HFK Rechtsanwälte hat nach dem Ausscheiden von Bernd Knipp drei Gesellschafter ernannt.

Köpfe
KPMG ernennt Markus Trost zum Partner

Markus Trost wird Partner im Bereich Deal Advisory des Wirtschaftsprüfers und Beraters KPMG in Deutschland. Er verantwortet dort Immobilienthemen und kommt von JLL.

Karriere
Vernetzen läuft besser in Bewegung

Neujahrsvorsätze. Damit die Motivation für regelmäßiges Training im Laufe des Jahres nicht nachlässt, treffen sich Hobbysportler aus der Immobilienbranche regelmäßig zum gemeinsamen Schwitzen. In der Gruppe bauen sie ihr berufliches Netzwerk und bereiten sich auf größere Herausforderungen gemeinsam vor.