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Drescher arbeitet fürs Erbbaurechts-Investmenthaus Continuum Capital

IZ
25. März 2010

Das Anfang 2009 gegründete Investmenthaus Continuum Capital, Frankfurt am Main, schmückt sich mit immer mehr prominenten Namen. Nachdem der frühere Eurohypo-Chef Bernd Knobloch bereits als Mitgesellschafter angeheuert hatte, wird nun auch Burkhard Drescher, von 2006 bis 2009 Vorstandsvorsitzender der Gagfah Group, für das Unternehmen tätig. Continuum will Geld von vornehmlich institutionellen Investoren in deutsche Erbbaurechtsgrundstücke investieren. Drescher, von 1997 bis 2004 Oberbürgermeister von Oberhausen, soll mit seiner Essener Beratungsfirma im Auftrag von Continuum bei Kommunen für Erbbaurechtsmodelle werben. Durch den Verkauf von Grundstücken an Continuum und anschließende Zahlung von Erbbaurechtszinsen könnten Städte und Gemeinden kurzfristig finanzielle Spielräume für Sanierungen in ihrem Gebäudebestand gewinnen, sagt er. Geschäftsführende Gesellschafter des Frankfurter Unternehmens sind Michael Jung, ehemaliger Vorstandssprecher und Finanzvorstand der inzwischen schwer angeschlagenen Vivacon, und Sönke Schwartz, ehemaliger Leiter Finanz- und Rechnungswesen bei der Vivacon.

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