← Zurück zur Übersicht

Berliner Senator für Stadtentwicklung vorgestellt

Sonja Smalian
21. November 2014
Andreas Geisel.
Bild: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Der designierte Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller (49), derzeit Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, hat heute seine Senatsmannschaft präsentiert. Neuer Stadtentwicklungssenator soll Andreas Geisel (48) werden, seit 2011 Bürgermeister des Bezirks Lichtenberg. Das berichtet u.a. der Berliner SPD-Landesverband. Der Bezirksbürgermeister leitet die Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen und ist in dieser Funktion u.a. für die Wirtschaftsförderung sowie den Steuerungsdienst inklusive Sozialraumorientierte Planungskoordination zuständig.

Geisel (SPD) habe mit seinem Bündnis für Wohnen in Lichtenberg Maßstäbe gesetzt, heißt es in einer SPD-Mitteilung. Lichtenberg sei unter seiner Führung seit 2011 zu einem der Wohnbezirke mit dem stärksten Zuzug und zu einem Labor der wachsenden Stadt geworden. In enger Kooperation habe er mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften den Wohnungsbau vorangebracht.

Vor seiner Wahl zum Bezirksbürgermeister war Geisel seit 2006 stellvertretender Bezirksbürgermeister von Lichtenberg sowie Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr gewesen, heißt es auf dem offiziellen Hauptstadtportal. 1995 war Geisel in den Bezirksstadtrat gewählt worden und verantwortete die Ressorts Bauen und Wohnen, später dann Bauen, Umwelt und Immobilien und war seit 2001 für Umwelt und Gesundheit zuständig gewesen. Über die Nachfolge des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit wird am 11. Dezember 2014 entschieden.

Köpfe
Uwe Reppegather in Untersuchungshaft

Uwe Reppegather ist am Montag in Deutschland in Untersuchungshaft gekommen. Zuvor war er – nachdem er auf Ibiza kurzzeitig festgenommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt worden war – nach Deutschland zurückgekehrt.

Karriere
EU-Regelung macht Gehälter sichtbar

Lohnvergleich. Wenn in wenigen Wochen die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in Kraft tritt, müssen Arbeitgeber die Durchschnittsgehälter ihrer Angestellten kennen. Denn schon in Unternehmen mit 100 Angestellten gibt es dann ein Auskunftsrecht, von dem nicht nur Angestellte, sondern auch Bewerber bei Gehaltsverhandlungen Gebrauch machen können.

Köpfe
Uwe Reppegatherin Untersuchungshaft

Uwe Reppegather ist am Montag in Deutschland in Untersuchungshaft gekommen. Zuvor war er – nachdem er auf Ibiza kurzzeitig festgenommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt worden war – nach Deutschland zurückgekehrt.