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Berliner Denkmalpflegepreis geht an Muth und Zahn

Mit dem Berliner Denkmalpflegepreis sind in diesem Jahr zwei Unternehmer ausgezeichnet worden: Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen, und Marko Muth, Vorstand der Combag Comfort Bauten, erhielten die Ferdinand-von-Quast-Medaille von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher.

Sonja Smalian
23. November 2011
Marko Muth.
Bild: Combag

Michael Zahn wurde für die Bemühungen der Deutsche Wohnen um den Erhalt der Siedlungen der Moderne geehrt, die seit 2008 auf der Welterbeliste der Unesco stehen. Zahn betonte, dass Denkmalpflege und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sein müssen: „Die Wohnungen in den Unesco-Welterbestätten sind praktisch voll vermietet, was zeigt, dass diese Siedlungen der 20er Jahre auch heute noch lebenswert sind und funktionieren.“ Insgesamt gehören der Deutsche Wohnen drei der sechs Siedlungen der Klassischen Moderne. Das Unternehmen führt von 2009 bis 2014 Sanierungsarbeiten in der Hufeisensiedlung, der Weißen Stadt und der Siemensstadt durch. Das Investitionsvolumen dafür in Höhe von etwa 26 Mio. Euro wird teilweise vom Bundesbauministerium bereitgestellt.

Marko Muth von Combag wurde für die vorbildliche Sanierung und Umnutzung des so genannten Alte-Leute-Heims von Ludwig Hoffmann in Berlin-Buch und des ehemaligen Künstlerhofs Buch ausgezeichnet. Der undotierte Preis wird seit 25 Jahren verliehen und ist nach dem ersten preußischen Staatskonservator Ferdinand von Quast benannt. Die Auszeichnung wird jährlich vom Senat für Stadtentwicklung auf Vorschlag des Landesdenkmalamtes Berlin verliehen.

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