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Auch Martin Rohr verlässt Hochtief-Vorstand

Hochtief verliert einen weiteren Vorstand: Martin Rohr, verantwortlich für das Amerika- sowie das zum Verkauf stehende Flughafengeschäft des Essener Bau- und Dienstleistungskonzerns, werde das Unternehmen zum Jahresende verlassen, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Katja Bühren
20. Dezember 2011
Martin Rohr.
Bild: Hochtief

Ende Oktober hatte Hochtief-Pressesprecher Bernd Pütter noch betont, Martin Rohr (56) habe bewusst nicht von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht, das ihm ein Ausscheiden im Zusammenhang mit der Übernahme durch den spanischen Konkurrenten ACS ermöglicht. Nun hat er diese Karte doch gezogen. Der Schritt „erfolgt aus Gründen seiner persönlichen Lebensplanung“, teilt Hochtief mit.

Rohr, der seit 1994 für Hochtief arbeitet und seit Juni 2004 Vorstandsmitglied ist, war der letzte Manager, dem das Sonderkündigungsrecht zustand. Über seinen Nachfolger wird zeitnah entschieden. Bis dieser seine Arbeit aufnimmt, übernimmt der neue Finanzvorstand Peter Sassenfeld Rohrs Aufgaben, heißt es.

Fast kompletter Vorstandswechsel

Damit hat sich der Hochtief-Vorstand nach der Übernahme durch ACS fast komplett erneuert: In den vergangenen Monaten haben bereits Konzernchef Herbert Lütkestratkötter sowie Peter Noé und Burkhard Lohr den Konzern verlassen. Nur Frank Stieler gehörte bereits vor der Übernahme dem Gremium an und gilt als ACS-Wunschkandidat für das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Darüber hinaus machten Henner Mahlstedt und Heiner Helbig, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von Hochtief Solutions, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch.

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