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Frühere Vivacon-Chefs machen sich selbstständig

IZ
05. November 2009

Michael Ries und Thomas Becker, bis Oktober 2009 noch als Vorstand resp. Geschäftsführer in Diensten der angeschlagenen Vivacon, haben ein neues Unternehmen mit Namen Pantera gegründet. Die als AG konzipierte Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln, strebt zunächst nicht an die Börse und plant Immobiliengeschäfte, die stark an Teile dessen erinnern, womit die Vivacon zuletzt noch Geld verdient hat. So entwickelt die Pantera Wohnimmobilien, die denkmalgeschützt sind, dem Luxussegment angehören oder als voll eingerichtete Apartments für Studenten, Manager oder Senioren daherkommen. Das Unternehmen will in großer Zahl Immobilien auf Erbbaurechtsgrundstücken verkaufen und bietet sein Vertriebs- resp. Projektentwicklungs-Knowhow auch Dritten an. Es ist explizit daran gedacht, für Fonds, Pensionskassen oder Versicherungen größere Developments zu konzipieren. Konkrete Vereinbarungen gibt es aber noch nicht. Das Geld für erste eigene Projekte soll von reichen Privatiers kommen. Beim geplanten Verkauf von Wohnungen aus Eigenbeständen oder Dritter greifen die Kölner auf die Vertriebsplattform zurück, die der bisherige Vivacon-Vertriebsvorstand Ries aufgebaut hat. Zudem hat der größte Teil der Vertriebsmannschaft der Vivacon bei Pantera angeheuert. Die Vivacon hat im Zuge ihrer Schieflage das Developmentgeschäft bis auf letzte laufende Projekte eingestellt.

Köpfe
Michael Hiese hat Kaufland verlassen

Michael Hiese arbeitet nicht mehr für Kaufland. Er war rund 15 Jahre in verantwortlicher Position in der internationalen Expansion des Lebensmittelhändlers tätig. Seine Aufgaben übernimmt bis auf weiteres Rico Gäbler.

Köpfe
Imaxx bestellt Kai Hessberger zum Vorstand

Die Investmentboutique Immax hat Kai Hessberger in den Vorstand berufen. Er war zuvor als Executive Director beim Makler Lübke Kelber tätig.

Karriere
Fore nimmt die Immobilienjunioren auf

Netzwerke. Rund zehn Jahre nach der Gründung gibt Larissa Lapschies die Leitung der Immobilienjunioren ab. Das Netzwerk vereint sich mit Future of Real Estate (Fore). Mit den zusätzlichen Mitgliedern soll auch das Angebot im Netzwerk wachsen. Beiträge sollen nach der Zusammenlegung der beiden Gruppen aber entfallen.

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